Ex-Siemens-Chef Kaeser macht sich für Baerbock als Kanzlerin stark

  • Die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock habe „die größte Glaubwürdigkeit für eine nachhaltige Erneuerung“, sagt Ex-Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser.
  • Er habe Baerbock kennengelernt als eine Person, die auf die Wirtschaft zugehe, zuhöre und sich schnell in Themen einarbeite.
  • Baerbock stehe für eine sozial-ökologische Marktwirtschaft, die Deutschland brauche.
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Berlin. Ex-Siemens-Vorstandschef Joe Kaeser hat die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock gelobt und hält sie für fähig, eine Bundesregierung anzuführen. „Die größte Glaubwürdigkeit für eine nachhaltige und langfristige Erneuerung hat sicherlich Annalena Baerbock“, sagte Kaeser der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwoch).

„Was ihre Auffassungsgabe und Interesse betrifft, erinnert sie mich sehr an unsere heutige Bundeskanzlerin“, fügte Kaeser hinzu. Er habe Baerbock kennengelernt als eine Person, die auf die Wirtschaft zugehe, zuhöre und sich „unglaublich schnell“ auch in traditionelle Industrie-Themen einarbeite und nach wirtschaftlichen und nachhaltigen Lösungen suche.

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Kaeser hält alle drei Kandidaten für geeignet

Er halte alle drei Kanzlerkandidaten Baerbock, CDU-Chef Armin Laschet und Olaf Scholz (SPD) für integer und geeignet, machte der Ex-Siemens-Chef deutlich. Allerdings stehe eben Baerbock für eine sozial-ökologische Marktwirtschaft, die Deutschland brauche.

Sie sehe die ökologischen Aspekte, wisse aber auch, dass Deutschland ein Industrieland sei. Und sie habe verstanden, „dass Außenpolitik auch Außenwirtschaftspolitik ist“. Dass Baerbock Regierungserfahrung fehle, ist für Kaeser „kein entscheidender Faktor“.

RND/dpa

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