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  • Elon Musk fällt in Superreichen-Ranking „Bloomberg Billionaires“ zurück – Amazon-Chef Bezos weiter an Spitze

Superreichen-Rangliste „Bloomberg Billionaires“: Tesla-Chef Musk fällt zurück

  • Da die Aktie des Elektroautobauers Tesla anhaltend abrutscht, schrumpft auch das Privatvermögen des Chefs.
  • Elon Musk ist im Superreichen-Ranking „Bloomberg Billionaires“ nun auf Platz drei zu finden – seit Januar sank sein Vermögen um 24 Prozent.
  • An der Spitze des Rankings steht weiter Amazon-Chef Jeff Bezos.
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New York. Elon Musk lässt mit seinen Tweets Kryptowährungen wie Bitcoin fallen, doch auch sein eigenes Vermögen schrumpfte zuletzt erheblich. Im Superreichen-Ranking „Bloomberg Billionaires“ rutschte der 49-jährige Starunternehmer am Montag auf den dritten Platz ab. Grund sind die anhaltenden Kursverluste der Tesla-Aktie. Sie sank zu Wochenbeginn um weitere gut zwei Prozent und hat in den vergangenen drei Monaten nun schon fast 30 Prozent eingebüßt.

Privatvermögen sank seit Januar um 24 Prozent

Nach Schätzung von Bloomberg ist Musks Privatvermögen - das wegen seines großen Anteils am Elektroautobauer mit der Tesla-Aktie steigt und fällt - seit Januar um 24 Prozent auf 160,6 Milliarden Dollar gesunken. Auf dem zweiten Rang der Milliardärsliste ist nun mit 161,2 Milliarden Dollar Bernard Arnault vom Luxusgüterkonzern LVMH. An der Spitze steht mit 190 Milliarden Dollar weiter Amazon-Chef Jeff Bezos. Er hatte den ersten Platz erst im März von Musk zurückerobert.

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Superreichen-Ranking: Tesla-Chef Musk rutscht auf den dritten Platz ab
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Elon Musk lässt mit seinen Tweets Kryptowährungen wie Bitcoin fallen, doch auch sein eigenes Vermögen schrumpfte zuletzt erheblich.  © dpa
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In der Milliardärs-Rangliste des „Bloomberg Billionaires“-Rivalen „Forbes“ liegt Musk ebenfalls auf Platz drei. Allerdings wird sein Vermögen hier etwas geringer auf 146,5 Milliarden Dollar geschätzt. Die Angaben in den Milliardärs-Charts basieren zumeist auf öffentlich zugänglichen Informationen zu Vermögenswerten wie Aktien, Immobilien, Kunstobjekten und anderen Luxusgütern. Sie sind deshalb nicht exakt und teilweise auch umstritten.

Tweets setzen Bitcoin unter Druck

Musk hatte am Finanzmarkt zuletzt mit Kritik an der ältesten und bekanntesten Digitalwährung Bitcoin für Aufsehen gesorgt. Tesla will sie aufgrund ihres hohen Stromverbrauchs nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptieren. Verantwortlich ist das sogenannte Mining - die Herstellung der Währungseinheiten durch energieaufwendige Rechnerprozesse.

Die Ankündigung und weitere kritische Tweets brachten den Kryptomarkt stark unter Druck. Musk kokettiert allerdings weiter mit dem einst als Bitcoin-Parodie gestarteten Krypto-Meme Dogecoin. Doch auch hier gab es am Montag Kursverluste.

RND/dpa

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