Einzelhändler melden schwaches Geschäft seit Wiedereröffnung

  • Seit einigen Tagen sind die Geschäfte in deutschen Städten wieder geöffnet.
  • Doch die Kauflaune der Deutschen scheint nach ersten Lockerungen der Corona-Maßnahmen getrübt.
  • Laut dem deutschen Handelsverband wurden durchschnittlich nur 40 Prozent des normales Umsatzes erreicht.
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Berlin. Wenige Tage nach der Wiedereröffnung einzelner Geschäfte, läuft der Einzelhandel nur schleppend an. Einzelhändler melden einer Umfrage zufolge ein schwaches Geschäft. „Die Erlöse bleiben weit hinter den Vorjahreswerten zurück“, teilte der Handelsverband Deutschland (HDE) am Freitag mit. „Trotz Öffnung wird durchschnittlich nur 40 Prozent des normalen Geschäftsvolumens erreicht.“ Für die Aussagen befragte der HDE bundesweit eigenen Angaben zufolge 767 Handelsunternehmen.

Verband: “Verluste werden nicht aufzuholen sein”

Nach und nach hatten die Bundesländer in dieser Woche die Öffnung von Geschäften jenseits des Lebensmittelhandels zugelassen, solange die Verkaufsfläche 800 Quadratmeter nicht überschreitet. Während der Einkauf in den meisten Ländern seit Montag unter diesen Auflagen wieder möglich ist, zog Berlin erst Mitte der Woche nach. Für ein erstes Fazit dürfte es mancherorts daher noch zu früh sein.

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Dem Handelsverband zufolge erwartet mit 95 Prozent eine große Mehrheit der befragten Händler aber auch in der nächsten Zeit keine oder nur geringe Nachholeffekte mit Blick auf die ausbleibenden Umsätze. „Die Umsatzverluste werden vielfach nicht aufzuholen sein“, hieß es.

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RND/dpa

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