Einzelhandel büßt im Lockdown ein, Internethandel profitiert

  • Zwar machte der Einzelhandel im Februar mehr Umsatz als im Januar diesen Jahres, dennoch ist er weiterhin stark von der Corona-Krise getroffen.
  • Der Umsatz sank um real 9,0 Prozent im Vergleich zum Februar vergangenen Jahres.
  • Der Online- und Versandhandel hingegen gewinnt etwa 34 Prozent mehr Umsatz, berichtet das Statistische Bundesamt am Donnerstag.
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Wiesbaden. Der Corona-Lockdown hat dem Einzelhandel in Deutschland auch im Februar zu schaffen gemacht. Zwar stiegen die Umsätze gegenüber Januar bereinigt um Preiserhöhungen (real) um 1,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Nominal gab es den vorläufigen Daten zufolge ein Plus von 1,3 Prozent. Gegenüber Februar 2020, dem Monat vor dem Lockdown in Deutschland, sank der Umsatz allerdings um real 9,0 Prozent und nominal 7,7 Prozent.

Internethandel 34 Prozent mehr Umsatz

Besonders hart trafen die Beschränkungen auch im Februar den Textilhandel, die Erlöse brachen real um 73,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat ein. Möbelhändler und Heimwerkermärkte verzeichneten ebenfalls einen deutlichen Umsatzrückgang (34,1 Prozent). Der Online- und Versandhandel profitierte dagegen von den Geschäftsschließungen und setzte 34,1 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor.

RND/dpa

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