E-Auto wird bei Bosch zum Arbeitsplatzkiller

  • Der Automobilzulieferer Bosch streicht weitere 1000 Stellen.
  • Erst am Dienstag hatte Bosch einen Stellenabbau angekündigt.
  • Der Trend zum Elektroauto setzt den Zulieferern zu.
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Stuttgart. Job-Kahlschlag bei Bosch: Der Automobilzulieferer will weitere 1000 Arbeitsplätze in Baden-Württemberg abbauen. Betroffen ist der Geschäftsbereich Lenksysteme in Schwäbisch Gmünd. „Wir müssen jetzt handeln, um uns mit einer tief greifenden Restrukturierung wieder wettbewerbs- und damit zukunftsfähig zu machen“, teilte der Vorsitzende des Bereichsvorstands, Christian Sobottka, mit. Auch im Werk Bremen sollen 240 Stellen wegfallen, ebenfalls in der Lenksystem-Sparte.

Erst am Dienstag hatte Bosch Stellenstreichungen angekündigt

Derzeit sind 5000 Mitarbeiter am Bosch-Standort in Schwäbisch Gmünd beschäftigt. Erst am vergangenen Dienstag hatte Bosch bereits bekannt gegeben, dass angesichts der sinkenden Nachfrage nach Diesel- und Benzinautos in den kommenden zwei Jahren gut 1600 Arbeitsplätze abgebaut werden. Betroffen sind Jobs in der Antriebssparte an den Standorten in Stuttgart-Feuerbach und Schwieberdingen. Eine Standortvereinbarung aus dem Jahr 2017 hatte in Schwäbisch Gmünd bereits einen Abbau von Hunderten Arbeitsplätzen bis Ende 2022 vorgesehen. Dieser Abbau soll jetzt um weitere 1000 Stellen ausgeweitet werden.

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Bosch: 50.000 Arbeitsplätze hängen am Diesel

Bosch beschäftigt weltweit momentan rund 410.000 Menschen, davon 140.000 in Deutschland. Bei dem Unternehmen hängen nach Angaben vom Mai weltweit etwa 50.000 Arbeitsplätze allein vom Diesel ab.

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Der Autozulieferer Bosch baut angesichts der Konjunktur- und Autokrise weiter Stellen ab. Abseits von jüngst bekanntgewordenen Personalkürzungen an drei Standorten in Baden-Württemberg werde man auch im Werk in Bremen 240 Stellen in der Lenksystem-Sparte streichen, teilte der Konzern mit. Die Fertigung von Lenksäulen - für die bisher auch die Mitarbeiter in Bremen zuständig waren - solle künftig allein an zwei Standorten in Frankreich und Ungarn konzentriert werden, hieß es.

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