Die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone ist rückläufig – noch

  • Im Februar lag die Arbeitslosenquote in der Eurozone bei 7,3 Prozent.
  • Niedriger war sie zuletzt im März 2008.
  • Die Unterschiede zwischen den nationalen Arbeitsmärkten sind weiter hoch – und die Folgen der Corona-Krise zeichnen sich noch nicht ab.
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Luxemburg. Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone ist im Februar zurückgegangen. Einen Monat vor den umfassendem Maßnahmen der EU-Mitgliedstaaten gegen die Pandemie des Coronavirus sank die saisonbereinigte Arbeitslosenquote auf 7,3 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Im Januar hatte die Quote 7,4 Prozent betragen. Niedriger war die Arbeitslosenquote zuletzt im März 2008.

Über 12 Millionen Arbeitslose in der Eurozone

In der Eurozone waren im Februar laut Eurostat insgesamt rund 12,05 Millionen Menschen arbeitslos. Das waren 88 000 weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging die Zahl um 663 000 zurück.

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Die Unterschiede zwischen den nationalen Arbeitsmärkten sind allerdings weiter hoch. Während die Arbeitslosenquote in den Niederlanden am niedrigsten ist, liegt sie in Griechenland und Spanien immer noch wesentlich höher. Allerdings sind die Quoten dort in den vergangenen Jahren deutlich gefallen. Deutschland weist den Angaben zufolge ebenfalls eine vergleichsweise niedrige Arbeitslosenquote auf.

RND/dpa

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