Deutsche Post will mehr Dividende auszahlen

  • Das neuartige Coronavirus macht der Deutschen Post zu schaffen.
  • Wegen des sehr guten 2019er-Ergebnisses will das Unternehmen aber die Aktionäre mit einer Dividendenerhöung zufrieden stellen.
  • Das kommt an der Börse gut an, der Aktienkurs gewinnt mehr als 7 Prozent.
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Bonn. Die Deutsche Post hat im abgelaufenen Geschäftsjahr unterm Strich mehr verdient und will nun die Dividende erhöhen. Für 2019 sollen die Anteilseigner 1,25 Euro je Aktie erhalten und damit 10 Cent mehr als ein Jahr zuvor.

Das Konzernergebnis stieg im vergangenen Jahr um gut 26 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro, lag damit jedoch leicht unter den durchschnittlichen Erwartungen von Analysten. Die Dividende fällt hingegen höher aus als erwartet.

Coronavirus beeinflusst Deutsche Post

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Der Blick in die Zukunft sieht derzeit weniger rosig aus: Das neuartige Coronavirus macht dem Konzern zu schaffen, weshalb das Management bereits Ende Februar praktisch sein Ziel kassiert hatte, im laufenden Jahr einen operativen Gewinn (Ebit) von mindestens 5 Milliarden Euro zu erzielen. Dazu verursacht das überraschende Aus für den Streetscooter in diesem Jahr zusätzliche Kosten.

Deutsche Post: Aktie steigt um mehr als 7 Prozent

Der Umsatz stieg 2019 - wie bereits bekannt - um knapp drei Prozent auf 63,3 Milliarden Euro. Der operative Gewinn legte nach einem Einbruch im Vorjahr um fast 31 Prozent auf gut 4,1 Milliarden Euro zu.

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Die Nachricht, dass die Deutsche Post trotz Coronavirus die Dividende erhöhen will, kommt an der Börse gut. Der Aktienkurs der Post-Papiere klettert im Dienstaghandel um mehr als 7 Prozent auf 23,88 Euro, während der Dax zur gleichen Zeit ein Plus von 1,1 Prozent auf 10.776 Punkte verbucht.

RND/dpa

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