Deutsche Bahn: Maskenverweigerer bekommen sechs Monate Zugverbot

  • Die Deutsche Bahn hat gegen mehrere Maskenverweigerer Fahr- und Hausverbote ausgesprochen. Es handele sich um eine „niedrige zweistellige Zahl“, sagte ein Bahnsprecher.
  • Das Verbot sieht eine sechsmonatige Sperre für Reisen im Regional- und Fernverkehr vor, auch die Bahnhöfe dürfen nicht betreten werden.
  • Wer sich widersetzt, muss mit Geldbußen und einem Strafverfahren rechnen.
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Die Deutsche Bahn greift beim Thema Maskenpflicht härter durch. Mittlerweile wurden mehrere Beförderungsausschlüsse oder Hausverbote für Fahrgäste erteilt, die sich wiederholt der Maskenpflicht verweigert hatten. Das teilte die Deutsche Bahn auf Anfrage des RND mit. Zuvor hatte die Welt am Sonntag berichtet.

Es handele sich um Verbote in einer „niedrigen zweistelligen Zahl“, sagte ein Bahnsprecher. Er verwies aber auch darauf, dass Maskenverweigerer sehr selten seien: „Die Maskendisziplin der Reisenden hat sich bereits im vergangenen Herbst und Winter immer weiter erhöht und liegt seit einigen Monaten in den Zügen der DB bei mehr als 99 Prozent.“

Es drohen Geldbußen und ein Strafverfahren

Die Fahr- beziehungsweise Hausverbote sind auf sechs Monate befristet. Mindestens für diese Zeit dürfen die Maskenverweigerer nicht mit der Bahn im Regional- oder Fernverkehr reisen oder einen Bahnhof betreten. Wie die Deutsche Bahn die Einhaltung kontrollieren will, ist nicht klar. Bisher konnten dem Sprecher zufolge keine Verstöße festgestellt werden.

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Wer trotz Verbot in einem Zug der Deutschen Bahn erwischt wird, muss mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruch rechnen. Es drohen Geldbußen und ein Strafverfahren.

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