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Dehoga-Umfrage: Gastwirte schätzen ihre wirtschaftliche Lage weiter als angespannt ein

  • Im Gastgewerbe ist noch lange nicht wieder alles wie vor der Corona-Krise.
  • So lautet ein Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) unter seinen Mitgliedern.
  • Sie verzeichnen mehr als ein Drittel Umsatzrückgang im Vergleich zu 2019 – Clubs sogar noch weitaus mehr.
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Berlin. Hotels und Restaurants in Deutschland schätzen ihre wirtschaftliche Lage laut einer Umfrage trotz der Lockerungen der Corona-Beschränkungen weiter als angespannt ein. Der Umsatzrückgang im Vergleich zum Jahr 2019 habe im Juni bei 35,7 Prozent gelegen, hieß es vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Dehoga am Dienstag. „Nach insgesamt neun Monaten Lockdown erholen sich die Betriebe nur langsam von den verheerenden Folgen der Pandemie“, sagte Dehoga-Präsident Guido Zöllick.

Unter den 3300 vom Verband befragten Betrieben gab es jedoch den Angaben zufolge große Unterschiede. Während Clubs und Diskotheken im Juni weiter auf fast 90 Prozent ihrer Erträge aus der Zeit vor der Pandemie verzichten mussten, lagen die Einbußen bei Gastronomen, die vor allem Essen anbieten, bei unter 30 Prozent. Der Verband begrüßte angesichts der Lage die Ankündigung von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, die Überbrückungshilfen zu verlängern.

Normalbetrieb erst in einem Jahr

Nach dem Ergebnis der Umfrage rechnen die Betriebe erst in zwölf Monaten wieder mit einem Normalbetrieb wie vor der Krise. Zu den größten Herausforderungen gehörten zudem die Rückzahlung von Krediten und fällige Zahlungen für gestundete Mieten und Pachten.

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Mit den Folgen der Pandemie werde die Branche demnach noch lange ringen.

RND/dpa

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