Dax stagniert zum Wochenauftakt

  • Der deutsche Aktienmarkt ist am Montag nicht wirklich in Schwung gekommen.
  • Der DAX schloss mit einem kleinen Plus von 0,10 Prozent bei 12.687 Punkten.
  • Vor allem die neuen Spannungen zwischen den USA und China drückten auf die Stimmung.
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Frankfurt/Main. Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben sich zum Wochenstart zurückgehalten. Der Leitindex Dax schloss mit am Montag einem Plus von 0,10 Prozent bei 12 687,53 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Werte gewann 0,12 Prozent auf 27 175,43 Zähler.

Gedämpft wurde die Kauflaune der Investoren am von einer weiteren Verschärfung der amerikanisch-chinesischen Spannungen. Peking hatte Sanktionen gegen US-Politiker angekündigt und damit auf Washingtoner Sanktionen im Streit um die Einschränkung der Autonomie Hongkongs reagiert.

Der EuroStoxx schloss 0,22 Prozent höher bei 3259,71 Punkten. In Paris stieg der Cac 40 um 0,41 Prozent. Der FTSE 100 in London rückte um 0,31 Prozent vor. Der New Yorker Dow Jones gewann bis zum europäischen Handelsschluss 0,92 Prozent hinzu.

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Deutsche Bank legt zu

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Bei den zuletzt eher gemiedenen Finanzwerten griffen Anleger am Montag europaweit wieder verstärkt zu. Im Dax gehörten die Papiere der Deutschen Bank mit plus 3,6 Prozent zu den Top-Titeln. Technologiewerte waren hingegen nach den jüngsten Gewinnmitnahmen an der US-Börse Nasdaq am wenigsten gefragt. SAP verloren im Dax 1,7 Prozent.

Am MDax-Ende zollten die Papiere des Kochboxenversenders Hellofresh ihrem zuletzt wieder guten Lauf Tribut und verloren 5,3 Prozent.

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In puncto Quartalsberichte ging es am Montag in Deutschland ruhiger zu. Mit dem Ingenieurdienstleister Bertrandt und dem Softwarespezialisten Atoss veröffentlichten zwei Unternehmen aus dem Nebenwerteindex SDax ihre Zahlen. Bertrandt verloren 1,8 Prozent, Atoss 4,5 Prozent ein.

Euro unter Druck

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,55 Prozent am Freitag auf minus 0,53 Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,07 Prozent auf 145,70 Punkte. Der Bund Future rückte um 0,16 Prozent auf 177,48 Punkte vor.

Der Euro geriet erneut unter Druck. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde im Nachmittagsgeschäft mit 1,1756 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1763 (Freitag: 1,1817) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8501 (0,8462) Euro.

RND/dpa

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