Das Erbe für den guten Zweck? Für immer mehr Deutsche vorstellbar

  • Knapp 30 Prozent der Deutschen können sich vorstellen, ihr Erbe an wohltätige Organisationen zu spenden.
  • Das geht aus einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hervor.
  • Als mögliche Empfänger des Erbens nannten die Befragten vor allem Umwelt-, Natur- und Tierschutzorganisationen.
Fabian Hartmann
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Hannover. Immer mehr Deutsche können sich vorstellen, beim Vererben gemeinnützige Organisationen zu bedenken. Für 28 Prozent der Bundesbürger ab 50 Jahren ist das inzwischen eine Option. Das ergab eine von der Initiative "Mein Erbe tut Gutes - das Prinzip Apfelbaum" veröffentlichte Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK).

Damit hat sich die Bereitschaft der Deutschen zum Vererben an gemeinnützige Organisationen in den vergangen Jahren deutlich erhöht. Bei der ersten Erhebung im Jahr 2013 waren es nur elf Prozent.

Gutes tun mit dem Erbe: Umweltorganisationen liegen vorne

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Als mögliche Empfänger des Erbens nannten die Befragten vor allem Umwelt-, Natur- und Tierschutzorganisationen. Fast jeder Zweite, der bereit wäre, sein Erbe zu spenden, würde in diesen Bereichen die Priorität legen. An zweiter Stelle wurden soziale Einrichtungen wie etwa die Behinderten- und Krankenhilfe genannt.

20 Prozent der Befragten würden mit ihrem Geld die Kinder- und Jugendhilfe sowie die Not- und Katastrophenhilfe unterstützen. Genauso oft wurden Sanitäts- und Rettungsdienste als Empfänger genannt. Auch Bildung, Wissenschaft und Forschung liegen laut Umfrage jedem Fünften am Herzen.

Bei kinderlosen Menschen ist die Bereitschaft zum gemeinnützigen Vererben am stärksten ausgeprägt: 51 Prozent der Befragten bejahten diese Option. 2013 waren es lediglich 34 Prozent.

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Erben: Klassischerweise werden die Angehörigen bedacht

Und noch ein Ergebnis hat die Studie zu Tage gebracht: Wer sein Erbe nicht spenden will, möchte in 75 Prozent der Fälle die eigenen Angehörigen lieber versorgen. Ein Drittel der Befragten meint, dass der Nachlass ohnehin zu gering sei - und damit nichts bewegt werden könne.


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