Daimler: Kraftfahrt-Bundesamt lehnt Widersprüche gegen Dieselrückrufe ab

  • Autobauer Daimler muss im Zuge des Abgasskandals Hunderttausende Dieselfahrzeuge der Marke Mercedes-Benz zurückrufen.
  • Der Konzern hatte Widersprüche beim Kraftfahrt-Bundesamt eingelegt.
  • Doch die Behörde hat diese Einwände nun zurückgewiesen.
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Stuttgart. Der Autobauer Daimler hat mit seinen Widersprüchen gegen die Dieselrückrufe des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) keinen Erfolg. Die Behörde habe nahezu alle von Daimler eingelegten Widersprüche gegen die Bescheide zurückgewiesen, bestätigte das übergeordnete Bundesverkehrsministerium auf Anfrage am Sonntag.

Bei einem fehle noch die Begründung des Herstellers, so dass er noch nicht abschließend habe bearbeitet werden können, hieß es. Zuvor hatten der „Spiegel“ und der Bayerische Rundfunk berichtet.

Daimler hält Abgastechnik für zulässig

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Nach Auffassung der Behörden hat Daimler in hunderttausenden Dieselfahrzeugen von Mercedes-Benz eine unzulässige Abgastechnik verwendet. Von den Rückrufen sind EU-weit etwa 1,4 Millionen produzierte Fahrzeuge betroffen, davon etwa 600.000 in Deutschland.

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Daimler hält die Funktionen für zulässig und ruft zwar die Fahrzeuge zurück, hatte aber gegen alle Bescheide Widerspruch eingelegt. Man prüfe nun die Begründungen und entscheide über die Einlegung eines Rechtsmittels, erklärte der Konzern. Daimler hatte in der Vergangenheit immer wieder betont, an einer grundsätzlichen Klärung der strittigen Fragen interessiert zu sein.

Eine Klage sei als weiteres Rechtsmittel möglich, erklärte das Ministerium. Solange sei das Verfahren nicht abgeschlossen und die KBA-Bescheide seien nicht rechtskräftig.

RND/dpa

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