Curevac-Hauptversammlung: Wie geht es mit dem Corona-Impfstoff weiter?

  • Investoren und Geschäftsführung von Curevac diskutieren am Donnerstag auf der Hauptversammlung.
  • Zentral wird die Frage sein, wie es mit dem Corona-Impfstoff der Tübinger Biotech-Firma weitergeht.
  • Das Unternehmen forscht bereits an einem Vakzin der zweiten Generation, das besser vor neuen Virus-Varianten schützen soll.
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Tübingen. Das Tübinger Biopharma-Unternehmen Curevac trifft sich am Donnerstag um 14 Uhr zu seiner Online-Hauptversammlung. Neben der Diskussion über das Geschäftsjahr 2020 und die Besetzung von Posten wird die Investoren voraussichtlich vor allem die weitere Entwicklung des ersten Corona-Impfstoffs der Tübinger beschäftigen.

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Zuletzt hatte Curevac mit einer Mitteilung zu einer vorläufig relativ geringen Wirksamkeit seines Corona-Impfstoffs der ersten Generation für Enttäuschung bei Investoren und in der Politik gesorgt. Der Börsenkurs brach daraufhin ein. Das Unternehmen hat aufgrund hoher Forschungs- und Entwicklungskosten wiederholt hohe Verluste verzeichnet.

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Corona-Impfstoff der zweiten Generation

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Zusätzlich zum Corona-Impfstoff der ersten Generation forscht das auf die sogenannte mRNA-Technologie spezialisierte Unternehmen bereits an einem Impfstoff der zweiten Generation, der besser vor neuen Virusvarianten schützen soll.

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Noch vor der Hauptversammlung an diesem Donnerstag hatte ein Curevac-Sprecher am Mittwoch bekanntgegeben, dass Gründer Ingmar Hoerr aus gesundheitlichen Gründen nicht wie angekündigt wieder für den Aufsichtsrat kandidieren wird. Hoerr hatte sich bereits im Frühjahr 2020 aus der Firma zurückgezogen.

RND/dpa

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