Neues Hygienekonzept: Supermärkte testen Waschanlage für Einkaufswagen

  • In den meisten Supermärkten gilt derzeit die Regel: Wer einkaufen will, muss einen Einkaufswagen nehmen.
  • Dabei ist oft unklar, wann die Griffe zuletzt desinfiziert wurden.
  • Ein Start-up liefert eine einfache Lösung für dieses Problem: die Desinfektionsanlage für Einkaufswagen.
Michèle Förster
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Besonders in Zeiten von Corona, wo Einkaufswagen in vielen Supermärkten Pflicht sind, finden viele Menschen es wichtig, dass die Griffe der Wagen regelmäßig desinfiziert werden. Ein Start-up aus Nordrhein-Westfalen hat für dieses Problem eine einfache Lösung entwickelt. Die Desinfektionswaschanlage für Einkaufswagen kommt bereits vor ersten Supermärkten zum Einsatz.

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Die Waschstraße für den Einkaufswagen

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Statt den Griff des Einkaufswagens umständlich mit Tüchern zu reinigen, werden die Wagen in der Miniwaschstraße per Knopfdruck desinfiziert. Um die Desinfektionskette abzuschließen, können sich die Kunden in der Zwischenzeit auch die Hände desinfizieren.

Die Idee für den sogenannten Deso-Cube hatte die Firma Saiko Maschinentechnik GmbH bereits 2016, also lange vor der Corona-Pandemie. Schon damals hätten sie eine erhöhte Keimbelastung auf den Griffen der Einkaufswagen bemerkt und nach einer Lösung für dieses Problem gesucht, erklären die Erfinder gegenüber Watson.

Kontaktlose Desinfektion

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Die Corona-Pandemie habe die Entwicklung der kleinen Waschstraßen jedoch erheblich beschleunigt – sodass jetzt bereits 60 der Testversionen vor einigen Filialen von Edeka, Rewe und einigen Baumärkten stehen. Ein Edeka-Markt aus Paderborn hat den neuen Deso-Cube bereits auf Facebook vorgestellt. Die Erfindung kommt bei den Kunden offenbar gut an. “Tolle Idee” und “Das finde ich super – so sollten alle Geschäfte reagieren!”, schreiben einige User.

Laut Watson soll die serienmäßige Auslieferung der Waschstraße ab dem 1. Juli beginnen. Das Start-up aus Nordrhein-Westfalen wolle sich dabei vorerst auf den deutschen Markt konzentrieren.

RND

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