IWF legt neue Prognose zum Wachstum der Weltwirtschaft vor

Kristalina Georgiewa, Geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), spricht auf einer Pressekonferenz.

Kristalina Georgiewa, Geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), spricht auf einer Pressekonferenz.

Washington. Der Internationale Währungsfonds (IWF) legt am Dienstag (15.00 Uhr MESZ) eine neue Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft vor. Angesichts der wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie ist mit einer leichten Herabstufung der Prognose zu rechnen, wie IWF-Chefin Kristalina Georgiewa schon vorab erklärte. Im Juli hatte der IWF noch ein globales Wachstum von sechs Prozent prognostiziert. Für 2022 wurde ein Plus von 4,9 Prozent erwartet.

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Das globale Wachstum wird von einer starken Entwicklung in den beiden größten Volkswirtschaften der Welt, den USA und China, getragen. Für die USA rechnete der IWF im Juli mit einem Wachstum von sieben Prozent, was nun angesichts der Pandemie-Entwicklung infolge der Delta-Variante des Coronavirus etwas nach unten korrigiert werden dürfte. Für China erwartete der IWF zuletzt ein Wachstum von 8,1 Prozent. Für viele Entwicklungs- und Schwellenländer hingegen, die weiterhin nur eingeschränkt Zugriff auf ausreichend Corona-Impfstoff haben, sind die Wachstumsaussichten schwächer.

Hohe Prognosen nach starker Rezession

Für Deutschland hatte der IWF im Juli ein Wachstum von 3,6 Prozent in diesem und von 4,1 Prozent im nächsten Jahr prognostiziert. Für die Eurozone erwartete der IWF 2021 ein Plus von 4,6 Prozent.

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Die vergleichsweise hohen IWF-Wachstumsprognosen liegen auch daran, dass viele Staaten im Vorjahr wegen der Corona-Krise eine Rezession von historischem Ausmaß erlebt hatten und nun wieder aufholen. 2020 war die globale Wirtschaft um 3,2 Prozent eingebrochen.

Die neue Konjunkturprognose wird an diesem Dienstag in Washington im Rahmen der Jahrestagung von IWF und Weltbank vorgelegt. Dafür reisen aus aller Welt Finanzminister, Zentralbanker sowie Vertreter der Finanzwirtschaft und der Entwicklungszusammenarbeit an. Ein Teil der Beratungen findet wegen der Pandemie online statt.

RND/dpa

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