Corona-Krise lässt Steuereinnahmen erstmals leicht sinken

  • Im März sanken die Steuereinnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent.
  • Dennoch stieg das Steueraufkommen im ersten Quartal.
  • Damit aber könnte es bald vorbei sein: Der Shutdown schlägt sich mit Verzögerung auf die Staatsfinanzen durch.
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Berlin. Die Corona-Krise hat nun auch erstmals die Steuereinnahmen in Deutschland erfasst. Im März 2020 sanken die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht um 1,8 Prozent auf 69,6 Milliarden Euro, wie das Bundesfinanzministerium am Dienstag mitteilte. Ein Minus gab es bei der Umsatz- sowie der Körperschaftsteuer. Die Einnahmen aus der Luftverkehrsteuer gingen um fast 57 Prozent zurück. Dennoch stieg im ersten Quartal das gesamte Steueraufkommen noch um 3,5 Prozent.

Steuern: Shutdown wirkt sich mit Verzögerung aus

Das Ressort von Minister Olaf Scholz (SPD) geht davon aus, dass sich die Corona-Krise wegen des Steuerrechts erst mit Verzögerung massiv auswirken wird. "Die ökonomischen Auswirkungen des Mitte März in Deutschland begonnenen Shutdowns werden daher erst in den folgenden Monaten das Steueraufkommen beeinträchtigen", heißt es im Monatsbericht des Ministeriums.

RND/dpa

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