Corona-Krise: Frankreich erwartet heftigen Konjunktureinbruch

  • Die Wirtschaftsleistung in Frankreich könnte in diesem Jahr um acht Prozent zurückgehen.
  • Damit rechnet die Regierung in Paris.
  • Die Neuverschuldung steigt stark an - und die Franzosen müssen bis mindestens zum 11. Mai mit den geltenden Ausgangsbeschränkungen leben.
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Paris. Die französische Wirtschaft wird nach Einschätzung der Regierung härter von der Corona-Krise getroffen als bisher angenommen. "Wir gehen von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um acht Prozent aus", sagte Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire am Dienstag dem Fernsehsender BFMTV mit Blick auf das laufende Jahr.

Frankreich rechnete erst mit BIP-Rückgang um sechs Prozent

Der Minister will seinen revidierten Haushaltsplan am Mittwoch vorlegen. In der vergangenen Woche war Frankreichs Regierung bei der Budgetplanung noch von einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um lediglich sechs Prozent im laufenden Jahr ausgegangen.

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Budgetminister Gérald Darmanin rechnet nun damit, dass die Neuverschuldung im laufenden Jahr auf etwa neun Prozent der Wirtschaftsleistung ansteigen wird. Staatschef Emmanuel Macron hatte am Montagabend angekündigt, dass die seit Mitte März geltenden Ausgangsbeschränkungen für die Franzosen bis zum 11. Mai verlängert werden.

RND/dpa

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