Corona-Krise: Esprit schließt die Hälfte seiner Geschäfte

  • Der bereits vorher stark angeschlagene Modekonzern Esprit will jede zweite Filiale schließen.
  • Geplant ist, in Deutschland rund 50 Filialen zu schließen.
  • Dadurch verlieren rund 1100 Mitarbeiter in den Läden und der Verwaltung ihre Jobs.
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Ratingen/Hongkong. Der angeschlagene Modekonzern Esprit will rund die Hälfte seiner Geschäfte in Deutschland schließen – insgesamt rund 50 Filialen. Etwa 1100 Stellen in den Läden und der Verwaltung sollen gestrichen werden. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hongkong mit. Weitere 100 Stellen sollen in Asien wegfallen.

Gericht hat Insolvenzverfahren zugestimmt

Der Modekonzern hatte bereits Ende März für mehrere unter der Corona-Krise leidende deutsche Tochtergesellschaften ein Schutzschirmverfahren beantragt, um sich vor Forderungen der Gläubiger zu schützen. Am Mittwoch habe das Insolvenzgericht der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung zugestimmt, berichtete Esprit. Sachwalter ist dabei der Rechtsanwalt Biner Bähr.

RND/dpa

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