Corona-Krise: Bund verteilt bisher mehr als 120 Millionen Schutzmasken

  • Der Nachschub an Schutzausrüstung für das medizinische Personal in Deutschland in der Corona-Krise kommt weiter in Gang.
  • Inzwischen hat sich der Bund mehr als 306 Millionen Schutzmasken gesichert.
  • Schutzausstattung ist weiterhin angesichts der Corona-Pandemie weltweit knapp.
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Berlin. Der Nachschub an Schutzausrüstung für das medizinische Personal in der Corona-Krise kommt weiter in Gang. Inzwischen wurden über den Bund rund 121 Millionen Schutzmasken beschafft und an die Länder und die Kassenärztlichen Vereinigungen ausgeliefert. Das geht aus einer Übersicht des Gesundheitsministeriums mit Stand von Montag (4. Mai) hervor.

Zusammen mit weiteren Masken, die noch nicht ausgeliefert sind, hat sich der Bund demnach inzwischen mehr als 306 Millionen Schutzmasken gesichert. Darin ist auch Material für Bundesbehörden enthalten.

Solche Schutzausstattung ist angesichts der Corona-Pandemie weltweit knapp. Die Bundesregierung ist deswegen im März in eine ergänzende zentrale Beschaffung eingestiegen. Die Lieferungen werden über die Kassenärztlichen Vereinigungen und die Länder an Arztpraxen, Kliniken und Pflegeheime weiterverteilt.

Die Bundesregierung hat unter anderem auch regelmäßige Luftfrachtkapazitäten ins wichtige Herstellerland China reserviert. Eine Inlands-Produktion von Masken soll durch finanzielle Anreize und Abnahmegarantien angekurbelt werden.

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Neben OP-Masken und FFP-Spezialmasken hat der Bund inzwischen auch rund 46 Millionen Handschuhe für das Gesundheitswesen ausgeliefert.

RND/dpa

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