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  • Corona-Krise beim Einkaufen: Edeka baut Lebensmittel-Rutschen für geringere Ansteckungsgefahr

Eine Rutsche soll es richten: Supermärkte setzen auf mehr Sicherheit beim Corona-Einkauf

  • Supermärkte gehören zu den wenigen Orten, an denen in der Corona-Krise viele Menschen zusammenkommen.
  • Umso wichtiger ist es, dass dort die Ansteckungsgefahr reduziert wird.
  • Denn einige Kunden haben offenbar große Angst, sich beim Einkauf das Coronavirus einzufangen.
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Es ist nur ein Beispiel für die Kreativität, die manche Supermarktmitarbeiter in der Corona-Krise an den Tag legen: In einem Edeka-Markt haben Mitarbeiter offenbar eine Rutsche gebaut, die es ermöglicht, an der Fleischtheke den Sicherheitsabstand einzuhalten. Denn dank Absperrband kommen sich dort Kunden und Mitarbeiter nicht mehr nahe – während die Waren bequem per Rutsche in Richtung Einkaufskorb befördert werden können.

Rutsche für Lebensmittel: Edeka-Mitarbeiter werden kreativ

“Wir waren heute fleißig an der Theke”, schreibt dazu Angela Lüke, die eigenen Angaben zufolge in einem Edeka-Markt arbeitet – und mit der Idee offenbar einen Nerv getroffen hat: 14.000 Menschen gefällt ihr Beitrag, was in der deutschsprachigen Twitter-Community eine vergleichsweise große Resonanz ist.

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Corona-Ansteckung in Supermärkten: Kunden und Mitarbeiter sind verunsichert

Allerdings tun die Maßnahmen auch not, jedenfalls wenn es nach einigen Kunden geht: “Ich war heute im Kaufland, es war kriminell”, schrieb Ende vergangener Woche ein offenbar empörter Leser dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Er schilderte, er arbeite in einem Krankenhaus. Dort sei es “100 Prozent sicherer”. Im Supermarkt hingegen sei der Einlass völlig unkontrolliert, es gebe keine Ansagen durch Lautsprecher und auch keine Ordner.

Zugleich hatten sich in den vergangenen Tagen auch immer wieder Supermarktmitarbeiter zu Wort gemeldet, die sich auf der Arbeit unsicher fühlen – wobei bislang keine Hinweise bekannt sind, denen zufolge es in Supermärkten zu vermehrten Ansteckungen kommt.

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Supermärkte ergreifen zahlreiche Maßnahmen

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Da schafft zumindest die Rutsche von Angela Lüke Abhilfe – wobei auch die meisten großen Supermärkte weitergehende Maßnahmen angekündigt haben. Vielerorts schützen mittlerweile Plexiglasscheiben das Kassenpersonal. Handschuhe, Desinfektionsmittel und Ähnliches sollen ebenfalls zur Sicherheit von Mitarbeitern und Kunden beitragen.

An Letztgenannte appellieren auch die Supermarktketten, beim Einkauf rücksichtsvoll zu sein: Viele von ihnen bitten um die Einhaltung von Abstandsregelungen und Husten- und Niesetikette. Auch wird zu bargeldlosen Zahlungen geraten.

RND/ hö

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