Elektroindustrie erholt sich weiter von Corona-Einbußen

  • In der deutschen Elektroindustrie geht es zunehmend bergauf: Nach den ersten fünf Monaten des Jahres zeigt sich ein Aufwärtstrend.
  • Bis Mai summierten sich die Exporte auf fast 12 Prozent mehr als vor einem Jahr.
  • Man sei zuversichtlich, die Produktionseinbußen aus 2020 im laufenden Jahr wieder einholen zu können.
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Frankfurt/Main. Die deutsche Elektroindustrie erholt sich von den Einbußen infolge der Corona-Pandemie. Im Mai stiegen die Exporte kräftig um 26,6 Prozent zum Vorjahresmonat auf 17,1 Milliarden Euro, wie der Branchenverband ZVEI am Dienstag in Frankfurt mitteilte. „Vor einem Jahr waren sie bedingt durch die Corona-Pandemie allerdings auch um mehr als ein Fünftel eingebrochen“, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann. Am kräftigsten legten die Exporte nach Spanien, Frankreich und Italien zu und auch im wichtigen Exportmarkt USA gab es einen Sprung nach oben.

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Zuwachs konnte Verluste wettmachen

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Nach den ersten fünf Monaten des Jahres zeigt sich ein Aufwärtstrend: Von Januar bis Mai summierten sich die Exporte laut ZVEI auf 89,4 Milliarden Euro, fast 12 Prozent mehr als vor einem Jahr. „Der Zuwachs im bisherigen Jahresverlauf 2021 konnte die Verluste aus dem Jahr 2020 inzwischen wettmachen“, sagte Gontermann weiter.

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Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) hatte kürzlich die Produktionsprognose für das Gesamtjahr von plus fünf Prozent auf plus acht Prozent heraufgesetzt. Der Verband ist zuversichtlich, die Produktionseinbußen des vergangenen Jahres von minus sechs Prozent im laufenden Jahr wieder einholen zu können.

RND/dpa

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