• Startseite
  • Wirtschaft
  • Continental: 30.000 Arbeitsplätze durch Corona-bedingte Sparmaßnahmen in Gefahr

Continental verschärft Sparkurs: Mehr als 30.000 Stellen könnten betroffen sein

  • Der Autozulieferer Continental möchte seinen Sparkurs verschärfen und seine Kosten drücken.
  • Der Dax-Konzern peilt bis 2023 eine Milliarde Euro Bruttoeinsparungen pro Jahr an, 30.000 Arbeitsplätze könnten dadurch betroffen sein.
  • Auch Continental leidet unter den wirtschaftlichen Einbußen der Corona-Pandemie.
Anzeige
Anzeige

Hannover. Continental verschärft seinen bereits laufenden Sparkurs deutlich und wird auch beim Umbau in Richtung Software und E-Mobilität noch einmal konkreter. Wie der Dax-Konzern am Dienstag mitteilte, sollen von 2023 an nun mehr als eine Milliarde Euro an Bruttoeinsparungen pro Jahr angepeilt werden. Die jährliche Zielgröße bis 2023 betrug bisher rund 500 Millionen Euro. Der Autozulieferer und Reifenhersteller aus Hannover will die Kosten so weiter drücken.

30.000 Arbeitsplätze könnten verändert oder gestrichen werden

Conti wird - wie weite Teile der Autoindustrie - derzeit schwer vom Nachfragerückgang in der Corona-Krise getroffen. Hinzu kommt der teure und schwierige Umbau, der das Unternehmen weg von klassischer Verbrennertechnologie führen soll. Verbunden hiermit ist auch der Abbau zahlreicher Jobs, parallel dazu will Continental jedoch möglichst viele Beschäftigte weiterqualifizieren. Aktuell gehe man davon aus, dass das 2019 gestartete Programm weltweit etwa 30.000 Arbeitsplätze betreffen werde. „Das heißt, sie werden dabei verändert, verlagert oder aufgegeben.“

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen