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Coesfeld und Dissen: Westfleisch-Standorte werden von gleichem Personaldienstleister versorgt

  • Nach Corona-Ausbrüchen in zwei Standorten der Firma Westfleisch wurden die Schlachtbetriebe Coesfeld und Dissen geschlossen und Mitarbeiter unter Quarantäne gestellt.
  • Nun wurde bekannt, dass beide Standorte ihr Personal vom gleichen Dienstleister bezogen.
  • Die Arbeiter stammen überwiegend aus Osteuropa.
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Hannover. Die beiden vom Coronavirus betroffenen Westfleisch-Standorte in Coesfeld (NRW) und Dissen (Kreis Osnabrück) sind vom gleichen Dienstleister mit Personal versorgt worden. „Bei den betroffenen Mitarbeitern handelt es sich größtenteils um Arbeiter eines Subunternehmers, der auch das Personal im Westfleisch-Schlachthof in Coesfeld stellt", sagte am Montag die niedersächsische Sozialministerin, Carola Reimann (SPD), in Hannover.

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Arbeiter waren in Einzel- und Sammelunterkünften untergebracht

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Nach einer sehr hohen Zahl mit infizierten Mitarbeitern war vor einigen Tagen der Westfleisch-Schlachthof in Coesfeld im Münsterland geschlossen worden. Am Montag wurde der Fleischbetrieb in Dissen geschlossen. Dort waren bei 92 von 278 getesteten Personen Coronavirus-Infektionen festgestellt worden. Der Betrieb ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Westfleisch und Danish Crown, einem weiteren Fleischbetrieb.

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Die Menschen stammen überwiegend aus Polen und Rumänien und waren Reimann zufolge in Einzel- und Sammelunterkünften untergebracht. Das Osnabrücker Gesundheitsamt habe alle Unterkünfte überprüft. Eine zweiwöchige Quarantäne sei für die positiv Getesteten und die Kontaktpersonen angeordnet worden. Positiv Getestete, die nicht in ihrer Unterkunft isoliert werden können, sollen im Kreis Osnabrück in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht werden. Die negativ Getesteten sollen in Einzelzimmer kommen. Die Kosten müsse das Unternehmen tragen, sagte Reimann. Weitere Kontaktpersonen sollen nun ermittelt werden.

RND/dpa

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