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Coca-Cola streicht Marken: Apollinaris bald nicht mehr im Supermarkt erhältlich

  • Der weltgrößte Getränkehersteller Coca-Cola kürzt sein Produktportfolio ein: Weltweit werden 200 Marken gestrichen.
  • In Deutschland sollen die Mineralwasser von Apollinaris und Sodenthaler künftig nicht mehr im Supermarkt erhältlich sein.
  • Apollinaris wird es aber weiter im Außer-Haus-Verkauf geben.
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Der Coca-Cola-Konzern will weltweit rund 200 Marken streichen. Das entspricht der Hälfte des gesamten Portfolios, berichtet der US-Fernsehsender CNN. So könne man sich besser auf umsatzstarke Produkte konzentrieren, erklärte das Unternehmen.

In Deutschland betrifft die neue Strategie zwei Mineralwässer: Künftig sollen die Marken Apollinaris und Sodenthaler nicht mehr in Supermärkten erhältlich sein, teilte eine Sprecherin von Coca-Cola Deutschland auf Anfrage mit. Während Apollinaris weiter im Außer-Haus-Markt angeboten werden soll, also etwa in Restaurants, Kneipen und Hotels, soll die Marke Sodenthaler komplett vom Markt genommen werden. Derzeit liefen noch Gespräche, man beabsichtige aber, den Vertrieb von Apollinaris im Handel zum 28. Februar 2021 einzustellen. Weitere Veränderungen im Markenportfolio in Deutschland seien nicht geplant.

Umsatzrückgang bei Wasser und Sportgetränken

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Coca-Cola-Chef James Quincey hatte in einem Analystenbriefing bereits angekündigt, das Segment „Hydration“ kürzen zu wollen – dazu zählen Mineral- und Vitaminwasser sowie Sportgetränke. Diese Produktkategorie hatte im vergangenen Quartal nochmals einen Umsatzrückgang von 11 Prozent verzeichnet. In den USA werden außerdem die Diätcola Tab, das Kokusnusswasser Zico und die Saftmarke Odwalla eingestampft.

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Der weltgrößte Getränkehersteller will stattdessen mehr in seine umsatzstarken Marken investieren – dazu zählen in den USA Coca-Cola Zero Sugar sowie Topo Chico Hard Seltzer. Letzteres ist ein alkoholisches Trendgetränk auf Basis von kohlensäurehaltigem Wasser und Alkohol, dem häufig Fruchtgeschmack zugesetzt wird.

Corona-Shutdown brachte Coca-Cola ins Minus

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Die pandemiebedingte Schließung von Restaurants, Stadien, Kinos und anderen öffentlichen Einrichtungen hatte Coca-Cola stark zugesetzt – denn dort macht das Unternehmen einen wesentlichen Teil seines Umsatzes. Dennoch schnitt Coca-Cola im dritten Quartal besser ab als erwartet. Der Umsatz sank in den drei Monaten bis Ende September im Vergleich zum Vorjahr nur noch um 9 Prozent auf 8,7 Milliarden Dollar (7,4 Mrd. Euro). Im Vorquartal hatte es noch einen Rückgang um 28 Prozent gegeben.

„Während weiter viele Herausforderungen vor uns liegen, gibt mir die Entwicklung in diesem Quartal Zuversicht, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Quincey bei der Vorstellung der Zahlen.

RND/mit dpa

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