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Teurere Tickets durch CO₂-Preis? Bahn rechnet mit 50 Millionen Euro Mehrkosten

  • Verbraucher steigen auf grünere Technik um, wenn Tanken und Heizen sonst zu teuer wird. So die Idee hinter dem CO₂-Preis.
  • Er gilt aber auch für ein Verkehrsmittel wie die Bahn, das als weniger klimaschädlich gilt.
  • Doch was macht das mit den Ticketpreisen?
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Berlin. Die Deutsche Bahn rechnet mit Mehrkosten in Millionen­höhe durch den neuen CO₂-Preis. In diesem Jahr muss sie nach eigener Schätzung 40 bis 50 Millionen Euro dafür aufwenden. Bis 2026 könnte der jährliche Betrag auf 105 bis 135 Millionen Euro steigen, wie der Bahn­beauftragte der Bundes­regierung, Enak Ferlemann, in einer Antwort auf eine Anfrage des FDP-Verkehrs­politikers Torsten Herbst mitteilte.

Ob das Auswirkungen auf die Fahrpreise haben wird, ist offen. Falls die Bahn Preise erhöht, kündigt sie dies üblicher­weise im Herbst für den Winter­fahrplan an.

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Deutsche Bahn verzeichnet Milliardenverlust
1:45 min
Die Deutsche Bahn kommt in der Corona-Krise nicht aus den roten Zahlen. Im ersten Halbjahr 2021 liegt ein Minus von über 1,4 Milliarden Euro vor.  © Reuters
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Die Bahn zählt zu den großen Energieverbrauchern im Land. Jährlich verbrennt sie etwa 250 Millionen Liter Diesel. Viele ihrer Gebäude werden mit Gas oder Öl beheizt. Prognosen über die tatsächlich anfallenden Mengen an CO₂ lassen sich noch nicht treffen, heißt es in Ferlemanns Antwort, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

25 Euro pro Tonne CO₂

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Der Konzern hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2040 klimaneutral zu werden. Die Bahn testet dazu auch, Züge mit Kraftstoffen zu betanken, die ganz oder teilweise aus Rest- und Abfallstoffen bestehen.

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Seit Jahresbeginn gibt es den CO₂-Preis im Verkehr und beim Heizen. Das soll helfen, den Ausstoß von klima­schädlichem Kohlendioxid (CO₂) zu senken, das beim Verbrennen von Diesel, Benzin, Heizöl und Erdgas entsteht. Pro Tonne werden 25 Euro fällig. Bis 2025 soll der Preis schrittweise auf 55 Euro steigen.

RND/dpa

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