Chipmangel: Erneut Arbeitsausfall im VW-Stammwerk in Wolfsburg

  • Aufgrund von Versorgungsengpässen von Halbleiter-Bauteilen muss VW Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erneut in Kurzarbeit schicken.
  • Betroffen sei das Stammwerk in Wolfsburg, dort vor allem Angestellte in der Fertigung.
  • Infolge der Pandemie musste das Unternehmen das Produktionsprogramm nun schon mehrfach anpassen.
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Hannover. Wegen des Mangels an Halbleiter-Bauteilen soll es in Teilen des Volkswagen-Stammwerks in Wolfsburg in der kommenden Woche erneut zu Arbeitsausfällen kommen. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Unternehmenskreisen erfuhr, kündigte VW für den 21. bis 25. Juni eine umfassende Kurzarbeit an. Betroffen ist demnach insbesondere ein Teil der Beschäftigten, die in der Fertigung - etwa in der Montage, beim Karosseriebau, in der Lackiererei oder bei der Wagenfertigstellung - arbeiten. Auch angrenzende Bereiche seien teilweise betroffen.

Pandemie sorgte schon mehrfach für Unterbrechungen

Grund seien Versorgungsengpässe und damit verbundene unkontrollierbare Störungen der Lieferbeziehungen aus direkt oder indirekt von dem Coronavirus betroffenen Ländern und Regionen. Infolge der Pandemie musste das Unternehmen das Produktionsprogramm schon mehrfach anpassen.

Die Halbleiter-Bauteile stecken in zahlreichen Elektroniksystemen. Die Nachfrage aus der Autoindustrie war jahrelang gestiegen, brach dann aber in der Corona-Krise zunächst ein. Die Chipproduzenten fanden neue Abnehmer, etwa aus der IT, Unterhaltungselektronik oder Medizintechnik.

RND/dpa

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