C&A plant Schließung von Filialen in Deutschland

  • C&A will nach Frankreich auch in Deutschland Filialen schließen.
  • Der Modehändler ist nach einem neuen Ranking Deutschlands drittgrößter Bekleidungshändler.
  • C&A kämpft aber seit Jahren mit Umsatzrückgängen.
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Düsseldorf. Die Textilhandelskette C&A will in diesem Jahr 13 ihrer rund 450 Geschäfte in Deutschland schließen. Betroffen seien Filialen in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Bayern, Berlin und Brandenburg, berichtete ein Unternehmenssprecher am Freitag. Zuvor hatte die "Textilwirtschaft" über die Schließungspläne berichtet.

"Wir überprüfen ständig unser Filialnetz und entscheiden auf der Basis von standortabhängigen Marktanalysen, ob wir eine Filiale modernisieren, schließen oder neu eröffnen", betonte ein C&A-Sprecher. Die Zahl der betroffenen Filialen könnte sich im Laufe des Jahres deshalb noch geringfügig verringern oder erhöhen. C&A bemühe sich, den Mitarbeitern Jobs in anderen Filialen anzubieten, berichtete die "Textilwirtschaft".

Betroffene Filialen stehen bereits fest

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Der Modehändler ist nach dem jüngsten Ranking des Fachblattes Deutschlands drittgrößter Bekleidungshändler, hatte aber in den vergangenen Jahren mit Umsatzrückgängen zu kämpfen. Konkret geht es um die Filialen Dessau, Rottenburg, Witten, Stadthagen, Neustadt an der Weinstraße, Emden, Tuttlingen, Mülheim Forum, München-Nordheide, Forchheim, Berlin-Wilmersdorf, Lemgo und Potsdam.

Zuvor hatte bereits die französische Nachrichtenagentur AFP berichtet, dass das Unternehmen auch Dutzende von Geschäften in Frankreich schließen will. Der Modekonzern bestätigte diese Pläne.

RND/dpa

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