Brandenburg einigt sich mit Tesla auf Kaufvertrag für Grundstück

  • Nun hat sich Brandenburg noch ein Weihnachtsgeschenk gemacht.
  • Zwei Hürden für die geplante Ansiedlung der US-Firma Tesla in Grünheide bei Berlin sind laut Land geschafft.
  • Der Kaufvertrag stehe, teilte die Staatskanzlei am Freitag in Potsdam mit.
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Potsdam. Die geplante "Giga-Fabrik" des US-Elektroautoherstellers Tesla rückt einen Schritt näher: Tesla hat sich mit Brandenburg nach Angaben der Landesregierung über den Kauf des Grundstücks geeinigt. Der Kaufvertrag stehe, teilte die Staatskanzlei am Freitag in Potsdam mit.

Außerdem seien die Antragsunterlagen von Tesla für die Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz beim Landesamt für Umwelt eingetroffen. Der Vertrag stehe aber noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Vorstand von Tesla. Beide Seiten hätten auch Gelegenheit, den Vertragsentwurf redaktionell durchzusehen.

Haushaltsausschuss muss Deal noch zustimmen

Tesla will in Grünheide bei Berlin von 2021 an den Kompakt-SUV Model Y herstellen. Der Baubeginn für die Fabrik soll im ersten Halbjahr 2020 sein.

"Es ist sehr gut, dass jetzt die zwei ersten wichtigen Schritte getan sind», erklärte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). "Das macht mich für den weiteren Weg zuversichtlich. Aber es gibt noch eine Menge zu tun." Der Haushaltsausschuss des Landtags muss dem Deal noch zustimmen.

RND/dpa

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