Börsencrash geht an Asiens Börsen weiter

  • Nach dem US-Einreisestopp für die meisten Europäer sind auch die asiatischen Börsen am Donnerstag wieder eingebrochen.
  • Hinzu kam eine von Indien verhängte Einreisesperre für alle Touristen.
  • Der japanische Nikkei-Index sackte auf den niedrigsten Stand seit April 2017 ab.
Anzeige
Anzeige

Tokio/Hongkong/Shanghai/Bangkok. Asiens Leitbörse in Tokio ist am Donnerstag angesichts wachsender Sorgen über die Folgen des Coronavirus erneut eingebrochen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte sackte um mehr als 1000 Punkte ab und durchbrach die psychologisch wichtige Marke von 19.000 Punkten.

Kurz nach 11.00 Uhr Ortszeit notierte das Börsenbarometer einen massiven Abschlag von 1015,63 Punkten oder 5,23 Prozent beim Zwischenstand von 18.400,43 Zählern. Das ist der niedrigste Stand seit April 2017. Am Ende schloss der Index 4,41 Prozent tiefer bei 18.559,63 Punkten

Besonders schlimm erwischte es die thailändische Börse in Bangkok mit einem Minus von fast 9 Prozent. In Thailand kollabiert der für die Wirtschaft so wichtige Tourismus. Die Zahl der Coronavirus-Infektionen liegt in dem südostasiatischen Land noch unter 100, steigt aber.

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

In Tokio schloss der Nikkei-225-Index 4,41 Prozent tiefer auf 18.559,63 Punkten. In China ging es für den CSI mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen um 1,92 Prozent auf 3950,91 Punkte nach unten. Der Hang Seng in Hongkong sank zuletzt um rund dreieinhalb Prozent auf 24.368 Punkte.

RND/dpa


  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen