“Black Friday”-Woche: Alle Infos zur größten Rabattwoche des Jahres

  • Vom 25. November bis 2. Dezember 2019 findet die größte Rabattwoche des Jahres mit dem Black Friday als Höhepunkt statt.
  • Bei der jährlich stattfindenden Rabattaktion locken Online-Händler und lokale Geschäfte mit Preisnachlässen und Schnäppchen.
  • Welche Termine Sie im Blick behalten sollten und was es mit der Cyber Week auf sich hat, erfahren Sie hier.
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29. November 2019 - viele Händler haben sich diesen Tag fett im Kalender markiert. Und das aus gutem Grund: Dann nämlich sorgt der sogenannte Black Friday wieder für Rekordumsätze im Online-Shopping und Einzelhandel.

Als Höhepunkt, der von manchen Händlern auf mehrere Tage ausgedehnten Rabattaktion, die am 25. November startet und mit dem Cyber Monday am 2. Dezember endet, läutet der Black Friday das Weihnachtsgeschäft ein. Laut dem deutschen Handelsverband wurden im Jahr 2018 allein an den beiden Tagen Black Friday und Cyber Monday 2,4 Milliarden Euro umgesetzt - im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 15 Prozent.

Wann finden Black Friday, Cyber Monday und Cyber Week 2019 statt?

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  • In diesem Jahr fällt der Black Friday auf den 29. November.
  • Als größter Online-Händler startet Amazons Cyber-Week (manche Händler bieten ihre eigenen Rabattwochen an) meist schon etwas früher und zwar bereits eine Woche vor der eigentlichen Cyber Week - in diesem Jahr also am 18. November 2019. Allerdings beteiligen sich in den ersten Tagen der Rabattwoche nur wenige große Händler an der Aktion und senken ihre Preise.
  • Vom 25. November 2019 bis zum Abschluss der Rabattaktion am 2. Dezember, dem sogenannten Cyber Monday, locken dann nicht nur zahlreiche Online-Shops, sondern in vielen Städten auch lokale Geschäfte mit Preisnachlässen auf ausgewählte Artikel.

Offiziell starten der Black Friday und Cyber Monday jeweils um 0.00 Uhr in der Nacht von Donnerstag (28.11.) auf Freitag (29.11.) beziehungsweise von Sonntag (1.12.) auf Montag (2.12.).

Black Friday, Cyber Monday, Amazon Cyber Week - was ist der Unterschied?

Neben dem Black Friday kursieren auch noch die Begriffe "Cyber Monday" und "Amazon Cyber Week" beziehungsweise "Cyber Monday Woche". Zusätzlich dazu starten einzelne Online-Shops und Einzelhändler eigene Marketingkampagnen - mit eigenen Slogans. So etwa Mediamarkt mit seiner "Media Markt Cyber Week" und dem "Red Friday" oder das "Black Weekend" der Elektronikhändler notebooksbilliger.de und cyberport.de.

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Ursprünglich war die Rabattaktion auf den Black Friday, der seine Ursprünge im analogen Einzelhandel hat, beschränkt. Später kam der Cyber Monday als Pendant für den Onlinehandel dazu. Fortan wurde das gesamte Wochenende von Freitag bis Montag genutzt, um das Vorweihnachtsgeschäft, analog wie online, anzukurbeln.

Um das Marketing-Wirrwarr perfekt zu machen, führte Amazon in Deutschland 2010 zudem die "Cyber Monday"-Woche, auch Amazon Cyber Week genannt, ein. Sie beginnt am Montag vor Thanksgiving in den USA und endet sieben Tage später mit dem Cyber Monday.

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Black Friday und Cyber Monday in Deutschland

In Deutschland wurde der Black Friday zum ersten Mal von Apple im Jahr 2006 angeboten. Den Cyber Monday gibt es hierzulande seit 2009. Seitdem erfreuen sich beide Tage von Jahr zu Jahr einer größeren Aufmerksamkeit; immer mehr Händler beteiligen sich an den Rabattaktionen.

Woher kommt der Black Friday?

Seinen Ursprung hat der Black Friday in den USA. Dort bezeichnet er den Freitag nach Thanksgiving, der nordamerikanischen Variante des in Europa als Erntedankfest bekannten Brauchs. Als staatlicher Feiertag wird Thanksgiving Day in den USA am vierten Donnerstag im November gefeiert. Folglich findet der Black Friday immer am vierten Freitag des Monats statt. Allerdings hat sich der Begriff erst in den 2000er Jahren als Bezeichnung für den geschäftigen Einkaufstag etabliert. Inzwischen zählt der Black Friday als der umsatzstärkste Tag des Jahres und das anschließende Wochenende als der Beginn der Einkaufssaison zur Weihnachtszeit.

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Zur Herkunft des Begriffes kursieren unterschiedliche Erkläransätze. Manche sehen schlicht die Umsatzstärke und das Schreiben von „schwarzen Zahlen” als mögliche Wortschöpfungsquelle. Andere wiederum erklären den Begriff aus einem geschichtlichen Kontext heraus. So soll es in Philadelphia am Tag nach Thanksgiving regelmäßig zu erhöhtem Verkehrsaufkommen in der Stadt gekommen sein. Die Fülle an Fahrzeugen und Fußgängern erschien von weitem wie eine große, schwarze Masse.

Beim Cyber Monday handelt es sich, wie der Name vermuten lässt, um eine jüngere Erfindung aus dem Online-Marketing. Der Tag wurde von Marketingfirmen ins Leben gerufen, um den Online-Handel anzukurbeln und von der erhöhten Kaufkraft am „Black Friday”-Wochenende zu profitieren.

Black Friday: Vorsicht vor aufgeblasenen Rabatten

Auch zum diesjährigen Black Friday locken Amazon und Co. wieder mit zahlreichen Deals und speziellen Preisangeboten. Rabatte von bis zu 90 Prozent sind keine Seltenheit - aber nicht alle Deals sind echte Schnäppchen. Erst im Preisvergleich wird deutlich, ob sich ein Angebot wirklich lohnt.

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Verbraucherschützer warnen immer wieder vor Rabatten, die sich bei näherer Betrachtung als aufgeblasen entpuppen. Das liege daran, dass viele Onlineshops Rabatte auf Grundlage der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) und nicht des eigentlichen Marktpreises berechnen, wie die Verbraucherzentrale Niedersachsen schreibt. Auch die Gefahr, Opfer von Fake Shops zu werden, sei in der Zeit um die Rabattschlacht groß. Es lohne sich also, einen Blick ins Impressum und in die AGB des Shops zu werfen.

Profitieren lässt sich von der Cyber Week also nur, wenn man genau auf die Preise achtet sowie die Lieferzeiten und -kosten bedenkt. Bei unbekannteren Anbietern sollte man sich auch mit dem Rückgaberecht und den Bedingungen eines potenziellen Umtauschs vertraut machen.

Weitere Deals in der Cyber Week:

- Black Friday Reisedeals

- Cyber Monday Reisedeals

RND/pf/do/tr