Black Friday und Cyber Monday vorbei: Der Handel ist zufrieden

  • Die Rabattschlacht ist vorbei und erneut hat der Black Friday viele Milliarden Euro in die Kassen der Händler gespült.
  • Der Handelsverband HDE zeigte sich zufrieden - obwohl die Deutschen weniger als im Vorjahr ausgegeben haben.
  • Der HDE geht aber davon aus, dass die Bedeutung von Aktionstagen im Handel zunehmen wird.
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Der Handel hat Black Friday und Cybermonday hinter sich – und dem Handel Milliardeneinnahmen eingebracht. "Wir gehen davon aus, dass die hohen Erwartungen erfüllt wurden", heißt es seitens des Einzelhandelsverbandes HDE. Der hatte im Vorfeld eine Steigerung des Umsatzes auf 3,2 Milliarden Euro prognostiziert. Eine detaillierte Bilanz der Schnäppchentage wird einem Sprecher zufolge allerdings nicht erstellt.

Marktforscher der Global Savings Group (GSG) gehen indes davon aus, dass die Deutschen in diesem Jahr während der Aktionstage etwas weniger ausgegeben haben, als in den Vorjahren. Durchschnittlich habe ein Onlineshopper etwa 105,10 Euro am Black Friday ausgegeben, heißt es bei GSG. Im Vorjahr habe der Wert noch bei 111,37 Euro gelegen. Am meisten gaben die Deutschen demnach für Reisen aus, danach folgten laut GSG Smartphones, Tablets und ähnliche Geräte.

Black Friday und Co. werden immer wichtiger

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Der Handel wird indes wohl weiter auf Shopping-Events wie den Black Friday setzen - auch wenn es für die Geschäfte ein zweischneidiges Schwert ist. "Auch dieses Jahr hat gezeigt, dass Black Friday und Cyber Monday immer wichtiger werden", so ein Sprecher des Handelsverbandes.

Der bereitet sich nun auf das Weihnachts- und Nikolausgeschäft vor. Etwa 860 Millionen Euro zusätzlichen Umsatz erwartet der HDE allein dank der Anschaffungen im Vorfeld des Nikolaustages. Bei dem geben die Deutschen laut einer HDE-Erhebung mittlerweile durchschnittlich 26 Euro für Geschenke für die eigenen Kinder und 21 Euro für Geschenke an den Partner oder die Partnerin aus.