Benzinpreise sind erstmals wieder so hoch wie im Januar 2020

  • Mehr als 1,40 Euro pro Liter kostet Super E10 momentan im bundesweiten Tagesdurchschnitt, teilt der ADAC mit.
  • Damit sei der Preis erstmals wieder so hoch wie zuletzt im Januar 2020.
  • Der ADAC beobachtet einen seit nunmehr elf Wochen anhaltenden Preisanstieg. Dieser habe sich zuletzt sogar noch beschleunigt, obwohl der Ölpreis nur noch leicht gestiegen sei.
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München. Die Spritpreise steigen und steigen. Super E10 kostet erstmals seit Januar vergangenen Jahres wieder im bundesweiten Tagesdurchschnitt mehr als 1,40 Euro pro Liter. Das teilte der ADAC am Mittwoch mit.

Am Dienstag kostete der Treibstoff demnach 1,413 Euro – ganze 2,8 Cent mehr als vor einer Woche. Diesel legte um 2,2 Cent zu und schlug mit 1,299 Euro pro Liter zu Buche. Das ist ebenfalls der höchste Preis seit Januar 2020.

Preise steigen seit elf Wochen

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Der ADAC beobachtet einen seit nunmehr elf Wochen anhaltenden Preisanstieg. Dieser habe sich zuletzt sogar noch beschleunigt, obwohl der Ölpreis nur noch leicht gestiegen sei. Seit dem 4. November hat sich Super E10 den ADAC-Zahlen zufolge um 23,5 Cent verteuert, Diesel sogar um 27,4 Cent.

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Darin sind rund 10 Cent durch die Rücknahme der Mehrwertsteuersenkung und die Einführung der CO₂-Bepreisung zum Jahreswechsel enthalten.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, grundsätzlich vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. In der Regel sei der Sprit zwischen 18 und 22 Uhr am günstigsten.

RND/dpa/saf

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