Bank von Japan hält an lockerer Geldpolitik fest

  • Japans Notenbank setzt den bisherigen Kurs in der Geldpolitik weiter fort.
  • Geschäftsbanken können sich damit weiter so gut wie kostenlos Geld bei der Notenbank besorgen.
  • Die Bank of Japan geht davon aus, dass die Wirtschaft im noch bis 31. März laufenden Fiskaljahr voraussichtlich um 5,6 Prozent schrumpfen wird.
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Tokio. Die japanische Zentralbank hält angesichts der andauernden Corona-Pandemie an ihrer extrem lockeren Geldpolitik fest. Das beschloss die Bank of Japan (BoJ) am Donnerstag nach zweitägigen Beratungen.

Japanische Geschäftsbanken können sich damit weiter so gut wie kostenlos Geld bei der Notenbank besorgen. Kredite für Investitionen der Wirtschaft und für Verbraucher sollen billig bleiben. Die Wirtschaft werde im noch bis 31. März laufenden Fiskaljahr voraussichtlich um 5,6 Prozent schrumpfen, hieß es.

Vor drei Monaten war die BoJ noch von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 5,5 Prozent ausgegangen. Im kommenden Fiskaljahr dürfte die Wirtschaft jedoch wieder um 3,9 Prozent zulegen und damit stärker als um die zunächst geschätzten 3,6 Prozent.

RND/dpa

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