CDU-Politikerin Müller soll an VDA-Spitze rücken

  • Die frühere CDU-Politikerin Hildegard Müller wird laut Medienberichten neue Cheflobbyistin des Autoverbands VDA.
  • Die ehemalige Staatsministerin im Bundeskanzleramt übernimmt den Posten von Bernhard Mattes.
  • Ein anderer Favorit hat damit das Nachsehen: der ehemalige EU-Kommissar Günther Oettinger.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Bei der Suche nach einem neuen Chef für den Autoverband VDA deutet sich eine Entscheidung zugunsten der früheren CDU-Politikerin Hildegard Müller an. Es laufe auf Müller hinaus, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am Mittwoch aus Industriekreisen, am Freitag bestätigte der VDA die Personalie. Zuvor hatte der Journalist Gabor Steingart in seinem „Morning Briefing" berichtet, die ehemalige Staatsministerin im Bundeskanzleramt werde VDA-Chefin. Die 52-Jährige war bis Oktober Netzchefin des Energiekonzerns Innogy.

Neben Müller war auch der frühere Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Günther Oettinger, zuletzt als Kandidat genannt worden. Oettinger werde es aber nicht, erfuhr die dpa aus CDU-Kreisen.

Der Posten des Spitzenlobbyisten der Autoindustrie muss neu besetzt werden, nachdem der frühere Ford-Manager Bernhard Mattes im September überraschend seinen Rückzug angekündigt hatte. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) ist einer der einflussreichsten Lobbyverbände in Deutschland, die Autobranche mit mehr als 800.000 direkt Beschäftigten eine Schlüsselindustrie.

RND/dpa

“Staat, Sex, Amen”
Der neue Gesellschaftspodcast mit Imre Grimm und Kristian Teetz
  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen