Außengastronomie in Schleswig-Holstein: durchwachsene Zwischenbilanz

  • In Schleswig-Holstein dürfen die Menschen seit rund zwei Wochen wieder die Außengastronomie besuchen – Voraussetzung ist eine Inzidenz von unter 100.
  • Die Mitarbeiter und Betreiber sind heilfroh, wieder Gäste bedienen zu können.
  • Aber richtig kalkulieren können sie allein schon des norddeutschen Wetters wegen nicht.
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Seit dem 12. April darf in Schleswig-Holstein bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 wieder im Freien gegessen und getrunken werden. Zwar freuen sich Betreiber und Mitarbeiter von Restaurants und Cafés, endlich wieder loslegen und Kunden empfangen zu können. Aber wirklich lohnend ist das Geschäft nicht, berichten die „Lübecker Nachrichten“.

„Die Mitarbeiter sind alle total glücklich“, sagte Frank Denker, Vorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) in Lübeck der Zeitung. Viele hielten die Öffnungen schon für die eigene Motivation für sinnvoll. Das wechselhafte und kühle Wetter mache aber ein lohnendes Geschäft sehr schwierig.

Nach Angaben der Zeitung müssten Gastronomen Mitarbeiter immer wieder nach Hause schicken, gerade unter der Woche kämen nicht genügend Gäste um kostendeckend zu arbeiten, so die „Lübecker Nachrichten“. Die wenigen, die wieder in Cafés und Restaurants säßen, wären aber sehr dankbar.

Aufbruchstimmung herrsche vor allem in Küstenorten wie Timmendorfer Strand, wo Gastronomien teilweise 200 Gäste verzeichnen konnten. Allerdings seien sich alle einig, so die Zeitung, dass die Branche es kaum erwarten könne, bis der Betrieb für alle wieder richtig losgehen könne – gerade für die, die nicht über eine Außengastronomie verfügten.

RND/Nina Gottschalk

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