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USA: Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestiegen – Experten hatten Rückgang erwartet

  • In der vergangenen Woche ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA um 23.000 auf 230.000 geklettert.
  • Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 200.000 Anträge gerechnet.
  • Die wöchentlichen Erstanträge gelten als Frühindikator für den amerikanischen Arbeitsmarkt.
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Washington. In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend gestiegen. In der vergangenen Woche seien sie um 23.000 auf 230.000 Anträge geklettert, teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit.

Analysten hatten im Schnitt hingegen mit einem Rückgang auf 200.000 Anträge gerechnet. Anfang Dezember war die Zahl der Hilfsanträge noch bis auf 188.000 gefallen und damit auf den niedrigsten Stand seit 1969.

Die wöchentlichen Erstanträge gelten als Frühindikator für den amerikanischen Arbeitsmarkt. Die US-Notenbank (Fed) berücksichtigt die Lage am Arbeitsmarkt stark bei ihrer Geldpolitik. Sie will ihre Anleihekäufe bis März beenden. Zudem haben einige Notenbankvertreter schon für den März die erste Leitzinsanhebung seit Beginn der Pandemie prognostiziert.

RND/dpa

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