Apple schließt seine Verkaufsläden für zwei Wochen

  • Apple wird wegen des Coronavirus alle seine Läden außerhalb Chinas für zwei Wochen schließen.
  • Kunden können aber online die Produkte kaufen.
  • Der iPhone-Konzern geht zudem neue Wege bei seiner jährlichen Entwicklerkonferenz.
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London. Das US-Technologieunternehmen Apple wird wegen des Coronavirus alle seine Läden außerhalb Chinas für zwei Wochen schließen. “An unseren Arbeitsplätzen und in unseren Gemeinden müssen wir alles tun, was uns möglich ist, um die Ausbreitung von Covid-19 zu verhindern”, schrieb Vorstandschef Tim Cook am Samstag auf Twitter.

Deshalb werde Apple seine Läden außerhalb Chinas bis 27. März schließen. Der Online-Verkauf gehe weiter, das Personal werde weiter bezahlt.

In China haben Apple-Stores wieder geöffnet

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Die 42 Apple-Stores in China seien inzwischen wieder geöffnet, erklärte Cook. Was Apple dort im Umgang mit der Coronavirus-Pandemie gelernt habe, werde das Unternehmen jetzt weltweit beherzigen.

So lasse sich das Ansteckungsrisiko am wirkungsvollsten minimieren, wenn Menschen nicht eng beieinander seien, sondern eine möglichst große gesellschaftliche Distanz suchten.

Entwicklerkonferenz wird online stattfinden

Kurz vor Cooks Ankündigung hatte Apple erklärt, es werde seine Entwicklerkonferenz in diesem Jahr vollständig online abhalten. Zu der Veranstaltung im kalifornischen San Jose strömen normalerweise Tausende Ingenieure und Kunden.

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Für die Tech-Firmen wie Apple sind die jährlichen Veranstaltungen, zu denen mehrere Tausend Software-Entwickler und Journalisten aus aller Welt anreisen, eine wichtige Plattform, um neue Produkte vorzustellen und Kontakt zu den Partnern zu halten.

Milliarden-Wettbewerbsstrafe in Frankreich

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Zudem wurde nun bekannt, dass die französische Wettbewerbsbehörde Apple mit einer Strafe von gut 1,1 Milliarden Euro für aus ihrer Sicht illegale Vertriebsvereinbarungen belegt hat. Apple habe sich mit zwei Großhändlern abgesprochen und dadurch den Wettbewerb beeinträchtigt, erklärte Behördenchefin Isabelle de Silva am Montag. Es gehe um diverse Apple-Produkte wie iPad-Tablets - aber nicht um iPhones.

Im vergangenen Quartalsbericht hatte der Konzern bereits mitgeteilt, dass es eine Strafe in Frankreich geben könnte. Apple weise die Vorwürfe kategorisch zurück, hieß es dort.

RND/AP/dpa


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