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Kommentar zu drohenden Chaostagen

Ansturm zur Ostersaison: Sind Airlines und Flughäfen wieder mal überfordert?

Reisende stehen in einer langen Schlange vor der Sicherheitskontrolle im Flughafen Hamburg. Nach den Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi von Sicherheitskräften in der Fluggastkontrolle kam es zu langen Wartezeiten am Hamburger Flughafen. Ostern droht ebenfalls Chaos.

Hannover. Es ist im Moment viel von angespannter Logistik und gerissenen Lieferketten die Rede. Da nicken wir längst – und fragen uns im Stillen doch, wie es sein kann, dass es in der Fahrradwerkstatt keine Schaltnabe gibt, der Monteur kein Relais für die Waschmaschine hat und die Apothekerin auf Stoffwechseltabletten wartet. Das passiert, wenn durch und durch optimierte Systeme in einer überhaupt nicht optimalen Welt funktionieren sollen.

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Zehntausenden Menschen steht in den nächsten Wochen die Liveerfahrung bevor, denn beim Flug in den Osterurlaub sind sie selbst Stückgut in einer extrem angespannten Lieferkette. Die Fliegerei brauchte nicht einmal eine Pandemie oder einen Krieg in Europa, um aus dem fein austarierten Takt zu kommen. Schon die Saison 2018 ist als Chaossommer in die Geschichte eingegangen. Es folgten die üblichen Gipfeltreffen und milde Besserung – und dann Corona.

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Jetzt steht die nächste Bewährungsprobe bevor. Viele Menschen wollen endlich wieder reisen, Veranstalter und Airlines wollen endlich wieder ihr Geschäft machen. Auf beiden Seiten gibt es viel Nachholbedarf.

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Aber das komplizierte System fährt man nicht hoch und runter wie eine Maschine. Nach zwei Jahren Pandemie fehlen vor allem Arbeitskräfte, die mangels Beschäftigung heimgeschickt wurden oder wegen schlechter Bezahlung selbst gingen. Flugpläne sind durcheinander, Auslastungen kaum zu planen, und beim Sicherheitspersonal schwelt ein Arbeitskampf. Obendrauf kommen Corona-Tests und 3G-Kontrollen.

Die Industrie geht gegen ihre Logistikprobleme inzwischen mit Zeitpuffern und Back-up-Lösungen an. Die nächsten Wochen werden zeigen, wie weit die Luftfahrt ist.

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