Merkel wirbt um Investitionen für erneuerbare Energien in Afrika

  • Die Kanzlerin wirbt bei der deutschen Wirtschaft um Investitionen in Afrika.
  • Dabei hebt Angela Merkel die erneuerbaren Energien hervor.
  • Bei dem Treffen geht es auch um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie.
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Berlin. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei der deutschen Wirtschaft für Investitionen in Afrika geworben und dabei den Bereich der erneuerbaren Energien hervorgehoben. „Afrika verfügt über so viele Marktpotenziale, die es aber auch besser zu nutzen gilt“, sagte Merkel am Freitag bei einer Konferenz der Subsahara-Afrika-Initiative der Deutschen Wirtschaft in Berlin.

Besonderes Augenmerk solle dabei Investitionen in erneuerbare Energien gelten. „Ihr Ausbau ist von enormer Bedeutung dafür, dass wir unsere globalen Klimaziele auch wirklich erreichen können“, sagte die Kanzlerin.

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Afrikakonferenz findet teils digital statt

Am Nachmittag wollte Merkel bei einer teils digitalen Konferenz mit Staats- und Regierungschefs afrikanischer Länder im Kanzleramt über eine weitere Verstärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit beraten. Bei dem Treffen der Initiative „G20 Compact with Africa“, der zwölf afrikanische Länder angehören, sollte es auch um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie gehen.

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Die Initiative war 2017 während der deutschen Präsidentschaft in der Gruppe der wichtigsten Wirtschaftsmächte (G20) ins Leben gerufen worden. Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für privatwirtschaftliche Investitionen und Beschäftigungsmöglichkeiten in Afrika zu verbessern.

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Wirtschaftswachstum von 0,1 Prozent statt Einbruch der Volkswirtschaft

Merkel sagte, die Chancen für weiteren Schwung in den Wirtschaftsbeziehungen mit den Partnerländern stünden gut. „Der Compact with Africa wirkt“, bilanzierte die Kanzlerin.

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In den meisten Compact-Ländern habe sich das Geschäftsumfeld durch Reformen verbessert. So hätten die Compact-Länder 2020 immerhin ein Wirtschaftswachstum von 0,1 Prozent erzielt, während die anderen afrikanischen Volkswirtschaften Einbrüche hätten verkraften müssen. Nun müsse daran gearbeitet werden, Handels- und Investitionshürden weiter zu senken.

rnd/dpa

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