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Alibaba erholt sich vom Corona-Tief: Umsatz 30 Prozent höher als im Vorjahr

Alibaba konnte seine Umsätze trotz Corona-Krise steigern.

Alibaba konnte seine Umsätze trotz Corona-Krise steigern.

Hangzhou. Durch starke Geschäfte auf dem heimischen Markt hat sich der chinesische Internet-Handelskonzern Alibaba von den zeitweisen Folgen der Corona-Krise erholt und seine Ergebnisse deutlich ausbauen können. Der Umsatz lag im dritten Quartal mit gut 155 Milliarden chinesische Yuan (20 Mrd Euro) 30 Prozent über dem Vorjahreswert, wie das Unternehmen am Donnerstag in Hangzhou mitteilte. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag bei 47,5 Milliarden chinesische Yuan – 28 Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

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Aktie nach geplatztem Börsengang abgesackt

Der Gewinn unterm Strich fiel dagegen um 60 Prozent auf 28,8 Milliarden Yuan, weil Alibaba im vergangenen Jahr durch die Aufwertung des 33-prozentigen Anteils an dem Fintech Ant Group einen hohen Sonderertrag verbucht hatte.

Die in New York notierte Aktie von Alibaba war am Dienstag deutlich unter Druck geraten, nachdem bekannt geworden war, dass aus dem Börsengang von Ant erst einmal nichts wird. Am Mittwoch erholte sich das Papier etwas.

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Alibaba ist seit 2014 an der New Yorker Börse notiert. Der Kurs ist seitdem deutlich gestiegen und erreichte erst vergangene Woche ein Rekordhoch von 319 Dollar. Zuletzt kostete die Aktie mit 295 Dollar wieder etwas weniger. Damit summieren sich die Gewinne seit dem Börsengang auf rund 330 Prozent. Damit hinkt das Papier allerdings deutlich hinter dem des Rivalen Amazon her. Auch bei der Bewertung liegt Alibaba mit rund 800 Milliarden Dollar deutlich hinter dem US-Konzern, der auf 1,6 Billionen Dollar kommt.

RND/dpa

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