Air France KLM schickt komplette Airbus-A380-Flotte in Rente

  • Zukünftig wird bei Air France kein Airbus der Reihe A380 mehr an den Start gehen.
  • Ursprünglich war der Abschied vom Flagschiff für 2022 geplant.
  • Neue Generationen sollen den A380 ersetzen – von Airbus und Boeing.
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Ein Paukenschlag bei der Fluggesellschaft Air France KLM. Der Konzern gab am heutig Mittwoch bekannt, dass er mit sofortiger Wirkung alle Flugzeuge vom Typ Airbus A380 aus dem Air-France-Angebot aussortiert. Grund sind die Corona-Pandemie und die weitreichenden Konsequenzen für die gesamte Flugbranche.

Laut Unternehmensmitteilung wolle man die Air-France-Flotte vereinfachen. Daher war ein Abschied vom A380 für 2022 ohnehin geplant. Dieser Schritt wird jetzt vorgezogen. Mit der Vereinfachungsstrategie wolle man die Air France Flotte „konkurrenzfähiger machen“ und mit der “Transformation zu einer moderneren und leistungsfähigeren Flugzeugflotte mit einem deutlich geringeren ökologischem Fußabdruck” fortfahren.

Laut Unternehmen befinden sich aktuell neun A380-Flugzeuge in der Flotte von Air France. Die Kosten der Ausmusterung sollen sich auf rund 500 Millionen Euro belaufen. Die ausgemusterten A380-Flugzeuge sollen durch moderne Varianten ersetzt werden, wie den Airbus A350 oder auch die Boeing 787.

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Der Airbus A380 gilt als wenig wirtschaftliches Modell. Laut simpleflying.com muss das Flugzeug nahezu ausgebucht sein, damit sich sein Betrieb rentiert.

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