Riskante Betrugsmasche: Lieber nicht die Jahreszahl 2020 abkürzen

  • Behörden warnen vor einer neuen Betrugsmasche.
  • Die Jahreszahl 2020 sollte auf wichtigen Dokumenten ausgeschrieben werden.
  • Sonst könnten beispielsweise Schecks und Urkunden manipuliert werden.
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Mit der Zahl 2020 verbinden viele Menschen den Start in ein neues Jahr, ja, sogar in ein neues Jahrzehnt. Verbraucherschützer und US-Behörden warnen aber vor einer gefährlichen Besonderheit der diesjährigen Ziffern.

Wer die Jahreszahl im Schriftbild abkürzt, könnte nämlich einfacher von Betrügern übers Ohr gehauen werden. Durch die verkürzte Schreibweise könnte das Datum auf wichtigen Verträgen verändert werden. Ein Instagram-Post der RTL-Sendung „Punkt 12“ verdeutlicht anschaulich, wie dieser Trick funktioniert:

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Verkürzte Schreibweise der Jahreszahl 2020 birgt Risiken

Die deutschen Behörden hätten zwar bislang noch keine Auffälligkeiten wahrgenommen, heißt es auf dem Portal onlinewarnungen.de. Es bestehe aber ein realistisches Risiko durch die Betrugsmasche. Gerade weil eine Fälschung leicht umzusetzen sei – etwa auf Schecks, Urkunden, Gutscheinen und Quittungen. Wer sicher gehen will, dass beispielsweise der Mietvertrag nicht plötzlich verlängert wird, sollte die Zahl 2020 also lieber ausschreiben.

RND/sbu

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