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  • 2G im Einzelhandel: Mittelstandsverbund kritisiert Regel und fordert bessere Impfangebote

Mittelstandsverbund: Regierungen müssen Impfangebote massiv verstärken

  • Der Mittelstandsverbund hat die Politik dazu aufgefordert, die Impfkampagne zu beschleunigen.
  • Die Politik mache bereits vieles richtig, nutze aber noch nicht alle Möglichkeiten, heißt es in einem Brief an den wohl künftigen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).
  • Die bundesweite Einführung der 2G-Regelung für den Einzelhandel sieht der Verband kritisch.
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Der Mittelstandsverbund hat die Politik dazu aufgerufen, die Impfangebote massiv zu verstärken. In einem Brief an den voraussichtlich künftigen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) heißt es: „Wir glauben, dass die Politik aktuell bereits vieles richtig macht. Allerdings werden unseres Erachtens noch nicht alle Möglichkeiten genutzt, um in naher Zukunft die wirtschaftlichen Gefahren für den deutschen Mittelstand und die gesamte Volkswirtschaft wirksam abzuwenden.“ Das Schreiben lag der Deutschen Presse-Agentur vor. Bund und Länder wollen die Impfkampagne beschleunigen, wie sie am Donnerstag beschlossen hatten.

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Der Verbund äußert in dem Brief Kritik an der von Bund und Ländern beschlossenen bundesweiten Ausweitung der 2G-Regel im Einzelhandel. „Abgesehen davon, dass die konsequente Umsetzung der 2G-Regelung nur schwierig zu realisieren und schon gar nicht umfassend zu kontrollieren sein wird, sind auch Geimpfte nicht davon ausgenommen, Virentragende zu sein“, heißt es. „So schwer es persönlich auch fallen mag, Verständnis für Menschen aufzubringen, die bislang das Impfangebot nicht angenommen haben, so muss man ihnen dennoch zunächst die Chance im Rahmen einer Übergangsfrist geben, den geänderten Bedingungen folgend, die Impfung nachzuholen.“

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Der Mittelstandsverbund vertritt nach eigenen Angaben die Interessen von rund 230.000 mittelständischen Unternehmen, die in rund 310 Verbundgruppen organisiert sind. Dazu zählen etwa Edeka, Rewe, Intersport und Hagebau.

RND/dpa

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