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120.000 Händler betroffen: Störung verhindert Kartenzahlung im Weihnachtsgeschäft

  • Montagmittag kam es einen Tag vor Weihnachten bundesweit zu einem weitreichenden Ausfall bei der Kartenzahlung.
  • Zahlreiche Kunden konnten ihre Weihnachtskäufe nur mit Bargeld bezahlen.
  • Inzwischen ist die Störung wieder behoben.
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Frankfurt/Main. Wegen einer IT-Panne konnten Verbraucher auf der Zielgeraden des Weihnachtsgeschäfts zeitweise nicht per Karte an den Ladenkassen zahlen. Am Montagmittag habe es bundesweit Einschränkungen bei der Autorisierung von Zahlungsverkehrs-Transaktionen und Ablehnungen von Giro- und Kreditkartentransaktionen gegeben, teilte der Zahldienstleister BS Payone in Frankfurt mit. Grund sei die Störung einer Netzwerkkomponente gewesen. Die Störung habe zu Problemen bei rund 120.000 Händlern geführt und ein Drittel der Payone-Kunden betroffen. Wie viele Verbraucher zeitweise nicht per Karte zahlen konnten, konnte eine Sprecherin nicht sagen. Nach interner Analyse wurde die betroffene Komponente isoliert und die Störung daraufhin behoben.

Von Seite des Kreditkartenanbieters Visa heißt es: "Das Visa Netzwerk hat den ganzen Tag normal funktioniert und Transaktionen in Deutschland abgewickelt." Allerdings habe die Störung von Payone dazu geführt, dass es zu abgelehnten Transaktionen von einigen Visa Karteninhabern geführt habe.

Die Störung habe rund eine Dreiviertelstunde gedauert und Bankkunden vieler Institute getroffen. Da Payone Teil der Sparkassen-Finanzgruppe ist, hatten vor allem Sparkassenkunden Schwierigkeiten beim Bezahlen, sagte die Sprecherin. Das Problem sei inzwischen aber behoben. "Die Systeme haben jederzeit die Transaktionen sicher verarbeitet und laufen wieder reibungslos."

Am 23. Dezember 2019 gab es in der Zeit von 11:40 bis 12:25 Uhr für rund ein Drittel der PAYONE-Kunden Einschränkungen bei der Autorisierung von Zahlungsverkehrs-Transaktionen.

Statement PAYONE

Thomas Rienecker, Pressesprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), gab gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland an, Ursache für die Störung sei wohl eine hohe Belastung durch die Vorweihnachtseinkäufe, die zu einer Systemüberlastung führte.

RND/dpa

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