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12 Euro Minimum: Beschäftigte bei McDonald’s und Co. fordern viel mehr Geld

Stets lächeln, aber wenig Geld bekommen – nun startet die Gewerkschaft NGG mit einer harten Forderung in die nächste Tarifrunde.

Stets lächeln, aber wenig Geld bekommen – nun startet die Gewerkschaft NGG mit einer harten Forderung in die nächste Tarifrunde.

Die Beschäftigten in der Systemgastronomie fordern deutliche Lohnerhöhungen: Wie die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) mitteilte, wollen die Fast-Food-Angestellten bei den in Dezember beginnenden Tarifverhandlungen einen Stundenlohn von mindestens 12 Euro erkämpfen. Bislang liegen die Mitarbeiter von McDonald's, Burger King, Starbucks und ähnlichen Gastronomieketten meist knapp über dem Mindestlohn.

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„Es wird Zeit, den Schalter beim Lohn umzulegen. Auch wer bei McDonald's, Burger King und Co. arbeitet, muss von seinem Lohn leben können“, sagte der stellvertretende NGG-Vorsitzende Freddy Adjan zur Forderung. Auf die haben sich die Gewerkschaftsmitglieder nun offenbar geeinigt, im Dezember starten die Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband der Systemgastronomie.

Angst vor Altersarmut

Mit der Forderung greifen die Gewerkschafter auch die Sorge vor Altersarmut auf. „Wir werden es nicht zulassen, dass die Beschäftigten in der Systemgastronomie am Ende ihres Arbeitslebens in Armut leben oder sich von der Allgemeinheit finanzieren lassen müssen“, betonte der NGG-Vize angesichts der Sorgen vieler, dass sie mit dem Mindestlohn nicht ausreichend für das Alter vorsorgen könnten.

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Insgesamt wird die NGG für etwa 120.000 Beschäftigte verhandeln. Wegen des Personalmangels schätzt die NGG ihre Verhandlungsposition als gut ein. Wenn die Arbeitgeber „die Zeichen der Zeit“ nicht erkennen, prognostiziert die Gewerkschaft eine Massenflucht aus der Branche.

Traditionell ist der Organisationsgrad in Fast-Food-Restaurants allerdings eher niedrig. Die Gewerkschaft hat nun eine Kampagne unter dem Motto „Fast Food Workers United!“ gestartet, um mehr Druck auf die Arbeitgeber aufbauen zu können.

Lesen Sie auch: Tarifverhandlungen in der Chemie: Lieber weniger Druck als mehr Geld

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