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  • Europameisterschaft 2021: So viele Fans könnten die Spiele live in den Stadien sehen

Von Budapest bis Glasgow: Tausende Zuschauer könnten Spiele der EM live sehen

  • Was vor wenigen Monaten noch unmöglich schien, könnte jetzt Realität werden.
  • Die Uefa will die Europameisterschaft in diesem Sommer weiterhin in zwölf Städten austragen – vor Zuschauern.
  • Acht Städte haben die mögliche Anzahl der Fans bereits bekannt gegeben.
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Zwei Monate vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft wackelt der deutsche Standort München, wo die drei Vorrundenspiele des DFB-Teams sowie ein Viertelfinale stattfinden sollen, weiter. Der Kontinentalverband Uefa fordert von den zwölf Ausrichterstädten des ersten paneuropäischen Turniers, dass die Stadien zumindest teilweise mit Zuschauern gefüllt werden müssen – Geisterspiele sind nicht vorgesehen.

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) kann aufgrund der aktuellen Pandemielage eine solche Zusage aber nicht garantieren. „Ich hoffe, dass wir unter Einbeziehung zusätzlicher Hygienemaßnahmen und Teststrategien wie von der Uefa angestrebt einen gewissen Prozentsatz der Plätze in der Allianz Arena freigeben können“, so Reiter. Philipp Lahm, deutscher Organisationschef, hatte von einer Auslastung zwischen 0 und 50 Prozent berichtet.

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Bis zum nächsten Montag (19. April) sollen die „Wackelkandidaten“ „zusätzliche Informationen zur Durchführung der Partien einreichen“. Dazu gehören neben München auch Dublin, Bilbao und Rom.

Dann entscheidet das Uefa-Exekutivkomitee endgültig über die genaue Zahl der Gastgeber. Acht Städte haben die Ausrichtung der Spiele mit Fans bereits zugesichert. Ein Überblick.

68.000 Zuschauer in Ungarn, 15.000 in den Niederlanden

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Budapest: Als einziger Spielort soll in der ungarischen Hauptstadt in einem vollem Stadion vor 68.000 Zuschauern gespielt werden. Fans, die nicht in Ungarn leben, müssen aber vor dem Einlass zwei negative Corona-Tests vorlegen.

Baku: Das Stadion in Baku fasst 69.000 Fans und soll zur Hälfte gefüllt werden. Allerdings sind nur Zuschauer aus Ländern der beteiligten Mannschaften zugelassen.

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St. Petersburg: Auch hier sollen in der 61.000 Zuschauer fassenden Arena die Hälfte der Plätze besetzt werden. Die Veranstalter planen sogar mit einer Zulassung ausländischer Fans.

Kopenhagen: Die dänische Regierung kündigte an, zwischen 11.000 bis 12.000 Zuschauer ins Stadion zu lassen. Das wäre rund ein Drittel der maximalen Auslastung von 38.000 Plätzen.

Amsterdam: Die Hauptstadt der Niederlande plant mit einer Auslastung zwischen 25 bis 33 Prozent. Somit könnten in dem 54.000 Zuschauer fassenden Stadion rund 15.000 Fans dabei sein.

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Bukarest: Auch Rumänien will 20 bis 25 Prozent des Stadions besetzen. Rund 12.000 der 55.000 Plätze könnten genutzt werden. Zuletzt betonte ein Verbandssprecher, dass man je nach Corona-Lage auf bis zu 50 Prozent erhöhen könne.

Beim Auftritt der DFB-Elf End März blieben die Sitze noch leer. Ende Juni könnte die Arena Națională bis zur Hälfte ausgelastet sein. © Quelle: Stefan Constantin/dpa

London: 90.000 Zuschauer passen ins Wembley Stadion, wo auch die beiden Halbfinals und das Endspiel stattfinden. Rund 25 Prozent der Zuschauer sollen dabei sein können.

Glasgow: Die schottische Regierung hielt sich lange zurück, entschied jetzt aber, dass bis zu 33 Prozent der Kapazität von 51.000 Plätzen bei der EM genutzt werden sollen.

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