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„Er hat den Wurm gemacht!“

Kurioser Torjubel von England-Star Jack Grealish: Das ist der rührende Hintergrund

Jack Grealish jubelt über seinen Treffer gegen den Iran.

Jack Grealish jubelt über seinen Treffer gegen den Iran.

Es war eine kuriose Szene: Im Auftaktspiel der englischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Katar am Montag erzielte Jack Grealish in der 90. Minute das zwischenzeitliche 6:1 gegen den Iran. Er drehte zum Jubel ab und machte schließlich komische, wurmartige Bewegungen mit den Armen. Viele fragten sich, was das zu bedeuten hatte.

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+++ Alle Infos rund um die Weltmeisterschaft in Katar im Liveblog +++

Nach dem Spiel stellte sich heraus, dass Grealish einem kranken, elfjährigen Jungen seinen Torjubel gewidmet hatte. „Damit ist ein Traum wahr geworden“, schwärmte Finlay Fisher am Dienstag in der Sendung „BBC Breakfast“.

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Finlay Fisher: „Oh mein Gott, er hat den Wurm gemacht!“

Finlay, der an Zerebralparese leidet, hatte Grealish kurz vor der Weltmeisterschaft bei einer Veranstaltung von dessen Club Manchester City getroffen. Dort hatte Grealish, dessen Schwester ebenfalls an Zerebralparese leidet, dem Schüler einen besonderen Torjubel – eine wurmartige Armbewegung – versprochen. „Erst habe ich gedacht, er würde sich daran nicht erinnern“, sagte Finlay. „Aber als er es dann gemacht hat, dachte ich nur: ‚Oh mein Gott, er hat den Wurm gemacht!‘ Ich kann gar nicht sagen, wie glücklich ich darüber bin.“

Zerebralparese (ICP) ist eine meist spastische Störung des Nerven- und Muskelsystems, die vor allem bei Kindern auftritt. Sie äußert sich durch Störungen des Nerven- und Muskelsystems im Bereich von Muskelspannung (Tonus), Muskelstärke, Koordination und Bewegungsabläufen. Heilbar ist die Erkrankung nicht, jedoch lässt sich durch eine frühestmögliche umfangreiche Förderung eine Integration in das alltägliche Leben erreichen. Weltweit ist Zerebralparese derzeit bei rund 17 Millionen Menschen diagnostiziert worden.

Deutlicher Sieg für England im ersten Gruppenspiel

EM-Finalist England startete am Montag mit einem deutlichen Sieg ins Turnier in Katar. Die Three Lions besiegten den Iran im Chalifa International Stadion mit 6:2 (3:0). Im ersten Spiel der Gruppe B trafen Bundesliga-Profi Jude Bellingham (35. Minute), Bukayo Saka (43., 62.), Raheem Sterling (45.,+1), Marcus Rashford (71.) und schließlich Grealish (90.) für die Mannschaft von Gareth Southgate. Mehdi Taremi (65./90.+13) erzielte die Tore für die Iraner.

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RND/nis mit dpa

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