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Staugefahr am Wochenende: Viel Rückreiseverkehr auf Autobahnen

  • Schön war's im Herbsturlaub, nun geht es heim: Viele Rückreisende drängen an diesem Wochenende auf die Autobahnen – es besteht Staugefahr.
  • In Thüringen beginnen die Herbstferien, wodurch andere Urlauber erst noch starten.
  • Doch das ist nicht das einzige Problem unterwegs.
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Berlin/München. Mit Staus und Wartezeiten müssen an diesem Wochenende (22. bis 24. Oktober) viele Reisende rechnen, wenn sie auf die Autobahn wollen. Unter anderem in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Brandenburg enden die Herbstferien. In Thüringen beginnen sie hingegen, in anderen Bundesländern dauern sie noch an.

Der Auto Club Europa (ACE) und der ADAC rechnen vor allem mit dichtem Verkehr durch Rückreisende. Speziell auf den süddeutschen Autobahnen in Richtung Norden und Westen, auf den Strecken von der Nord- und Ostsee sowie rund um die Großräume Berlin und Rhein-Ruhr dürfte es ihrer Einschätzung nach auf den Fernstraßen voll werden. Bereits ab Freitagmittag füllt es sich auf den Autobahnen: Bis in den frühen Abend hinein kann es zu Pendlerstaus kommen. Ab Samstagmittag und am Sonntag ab Vormittag füllen sich dann die Rückreiserouten.

Doch auch in die Gegenrichtung kann es voller werden: In Richtung Alpen und an die Küsten zieht es auch außerhalb der Ferienzeiten immer noch Reisende. Zwar lasse das Aufkommen im Vergleich zu den Vorwochen spürbar nach, bei Engpässen wie an Baustellen ist die Staugefahr laut ACE aber weiterhin erhöht – speziell gilt das am Samstag von 10 bis 16 Uhr in Richtung Alpen.

Rund 925 Baustellen auf den Autobahnen: Hier werden Staus erwartet

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Zu Wartezeiten kommen kann es auch an den rund 925 Herbstbaustellen auf den deutschen Autobahnen, die der ADAC gezählt hat. Wichtig ist es außerdem, die Fahrweise an die Jahreszeit anzupassen. Auch eine Ausrüstung mit Winterreifen wird jetzt wieder relevant, speziell dann, wenn es in die Mittelgebirge oder in den Alpenraum geht.

Konkret erwarten die Clubs auf den Fernstraßen von und zu Nord- und Ostsee sowie rund um die Ballungsräume Berlin, Hamburg, Rhein-Ruhr, Rhein-Main, München und auf folgenden Strecken Verzögerungen und Staus (meist in beiden Richtungen):

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A1 Köln - Dortmund - Osnabrück - Bremen - Hamburg - Lübeck A2 Dortmund - Hannover A1/A3/A4 Kölner Ring A3 Köln - Frankfurt - Nürnberg - Passau A4 Dresden - Görlitz A5 Hattenbacher Dreieck - Karlsruhe - Basel A6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg A7Hannover - Hamburg - Flensburg und Würzburg - Füssen/Reutte A8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg A9 München - Nürnberg - Halle/Leipzig - Berlin A10 Berliner Ring A24 Hamburg - Berlin A40 Essen - Duisburg - Venlo A45 Dortmund - Gießen A61 Koblenz - Mönchengladbach A81 Singen - Stuttgart - Heilbronn A93 Inntaldreieck - Kufstein A95/B2 München - Garmisch-Partenkirchen A96 Lindau - München A99 Umfahrung München

Staugefahr auf Fernstraßen der benachbarten Alpenländern und Routen in Wandergebieten

Auch auf den Fernstraßen in den benachbarten Alpenländern wird der Reiseverkehr laut ADAC zeitweise „lebhaft“. Das gilt auch für Routen in Wandergebiete. Staugefährdet sind demnach unter anderem die Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Rheintal- und Gotthard-Routen.

Aufgrund von Schneefällen in den Hochlagen der Alpen sind einige Pässe zumindest vorübergehend geschlossen. Der ACE informiert darüber tagesaktuell online. Auf der Webseite finden sich auch Höhen- und Steigungsgradangaben sowie Informationen über die Caravan-Eignung.

Etwa 30 Minuten Wartezeit an den Grenzen zu Deutschland

An den Grenzen ist mit Wartezeiten zu rechnen: Stichprobenhaft werde bei der Einreise nach Deutschland kontrolliert. 30 Minuten sollte man immer einkalkulieren, rät der ADAC. Über die Wartezeiten an den deutsch-österreichischen Grenzübergängen Walserberg, Kiefersfelden und Suben informiert die österreichische Asfinag online.

Auslandsreisende sollten sich über mögliche Beschränkungen und Quarantäneregeln auf der Webseite des Auswärtigen Amts informieren. Auch ACE und ADAC bieten online Informationen zu Reiseauflagen im Zusammenhang mit Corona innerhalb und außerhalb Deutschlands an.

RND/dpa

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