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Wegen steigender Corona-Zahlen: Israel öffnet Grenzen für Reisende doch noch nicht

Noch ist nicht klar, wann Reisenden die Jerusalemer Altstadt wieder besuchen dürfen.

Seit Monaten feilt die israelische Regierung an dem Plan, die Grenzen des Landes wieder für Urlauber und Urlauberinnen zu öffnen. Doch die seit Juni rasant ansteigenden Infektionszahlen im Land lassen eine Öffnung der Grenzen immer wieder in die Ferne rücken. Nachdem bereits der erste Termin am 1. Juli nach hinten verschoben wurde, ist nun auch der 1. August als Öffnungstermin abgesagt worden.

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Inzidenzwert nähert sich der 200er-Marke

Im Frühjahr hatte die schnell anlaufende Impfkampagne und die damit einhergehende niedrige einstellige Sieben-Tage-Inzidenz noch große Hoffnung auf ein schnelles Ende der Restriktionen gemacht. Mittlerweile liegt die Inzidenz bereits wieder bei 175,0 (Stand 2. August) – und das, obwohl mehr als 60 Prozent der Israelis vollständig geimpft sind, fast 70 Prozent haben bislang eine Erstimpfung erhalten.

So bleibt Reisenden der Zugang zu Israel weiter verwehrt. Die geplante Öffnung der Grenzen für geimpfte Touristen und Touristinnen und die Aufhebung der zweiwöchigen Quarantänepflicht sind zumindest für diesen Monat vom Tisch. Ein neuer Öffnungstermin wurde bislang noch nicht bekannt gegeben.

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Einreise nur in Ausnahmefällen

Nur in Ausnahmefällen dürfen Ausländer und Ausländerinnen nach Israel einreisen – etwa dann, wenn sie nachweisen können, dass sich ihr Lebensmittelpunkt in Israel befindet. Nach der Landung müssen die Einreisenden dann für zwei Wochen in häusliche Quarantäne.

Wer in Israel eine Wohnung hat, kann die Quarantäne zu Hause verbringen, alle anderen müssen die zwei Wochen in einer staatlichen Unterkunft absitzen. Die Heimquarantäne kann nach Angaben des Auswärtigen Amtes mit elektronischen Mitteln überwacht werden.

Angespannte politische Lage

Israel ist in den vergangenen Monaten aber nicht nur wegen der unerwarteten Entwicklung der Infektionslage in die Schlagzeilen geraten, sondern auch wegen seiner politischen Lage. Anfang Mai war die Lage im Land einmal mehr eskaliert. Die islamistische Hamas feuerte aus dem Gazastreifen Hunderte Raketen auf Israel ab, Israels Militär reagierte mit Gegenangriffen.

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Dem Dauerbeschuss vorausgegangen war eine tagelange Eskalation vor allem in Jerusalem. Im Stadtteil Scheich Dscharrah drohte mehreren palästinensischen Familien eine Zwangsräumung durch israelische Behörden. Zudem hatte die Polizei zu Beginn des Fastenmonats Ramadan viele Bereiche in der Altstadt abgesperrt, um Versammlungen zu verhindern.

RND/jaf

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