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Reisen im mobilen Zuhause

Vanlife-Boom: Immer mehr Deutsche kaufen sich ein Wohnmobil

Die Deutschen haben in der Pandemie so häufig wie noch nie Wohnmobile und Wohnwagen gekauft.

Die Corona-Pandemie hat die Lust auf Urlaub im Wohnwagen oder Wohnmobil geweckt. Auch in der Saison 2021/2020, die bis einschließlich März 2022 andauerte, wurden wieder viele der Fahrzeuge neu zugelassen. 25.128 Wohnwagen und 79.847 Wohnmobile waren es in Deutschland insgesamt. Das sind in beiden Fällen weniger als im Vorjahreszeitraum, aber deutlich mehr als noch vor der Pandemie, wie der Caravaning Industrie Verband e. V. (CIVD) mitteilt. Alleine in den ersten drei Monaten des aktuellen Jahres haben sich 23.061 Deutsche für einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil entschieden.

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Vor allem bei Großstadtbewohnerinnen und -bewohnern ist der Camping-Urlaub mit dem eigenen Fahrzeug nach wie vor ein Trend. Seit Beginn der Pandemie im Jahr 2020 hat sich die Anzahl der zugelassenen Wohnmobile in den 50 einwohnerreichsten Städten des Landes um durchschnittlich 31 Prozent erhöht, meldet das Kraftfahrt-Bundesamt.

Kiel ist die Wohnmobilhauptstadt Deutschlands

Besonders beliebt sind Wohnwagen und Wohnmobile im hohen Norden – vor allem in Kiel, Lübeck, Oldenburg und Hamburg. In Kiel kommen beispielsweise 32,54 Wohnmobile auf 1000 zugelassene Pkw, errechnete die Kanzlei Goldenstein Rechtsanwälte auf Basis der Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes. Auf Rang zwei landet mit Freiburg (32,25) allerdings eine süddeutsche Stadt, ebenso wie München (21,86) auf Rang 6.

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Am seltensten finden sich Wohnmobile dagegen im Osten Deutschlands sowie im Rhein-Main-Gebiet. Nirgendwo ist die Dichte an Wohnmobilen so gering wie in Frankfurt am Main (7,01), danach folgen Wiesbaden, Halle, Gelsenkirchen, Ludwigshafen, Magdeburg und Chemnitz – allesamt mit weniger als zehn Wohnmobilen pro 1000 zugelassenen Pkw.

Vanlife-Boom vor allem im Osten von Deutschland

Allerdings steigt auch in diesen Gegenden das Interesse für das eigene Wohnmobil oder den eigenen Wohnwagen: In den 50 größten deutschen Städten nahm der Anteil von Wohnmobilen in den vergangenen zwei Jahren um mehr als 20 Prozent zu. Leipzig und Erfurt führen diese Liste an, hier nahm die Anzahl zugelassener Wohnmobile seit Pandemiebeginn um 51,49 beziehungsweise 50,13 Prozent zu.

Auf den Plätzen dahinter liegen München, Mönchengladbach und Chemnitz. Selbst in Augsburg, Mannheim und Ludwigshafen, die Top drei der Städte mit dem geringsten Wachstum, sind allerdings jeweils mehr als 20 Prozent Zunahmen zu verzeichnen.

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RND/msk

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